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Desaster für den Meister: Berlin verliert in Wolfsburg 0:8

EHC Wolfsburg Desaster für den Meister: Berlin verliert in Wolfsburg 0:8

„Oh, wie ist das schön“, schallte es schon lange vor Spielende von den Rängen.  Zumindest dabei sangen die rund 600 Berliner Anhänger unter den 3800 Fans gestern nicht mit. Ihre Eisbären wurden vom EHC zerlegt. Wolfsburgs Eishockey-Erstligist schlug den Meister mit 8:0 (3:0, 3:0, 2:0) – durch acht verschiedene Torschützen: Norm Milley, Tyler Haskins, Armin Wurm, Chad Bassen, Brent Aubin, Sebastian Furchner, Marco Rosa und Gerrit Fauser.

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Und wieder rein damit! Sebastian Furchner erzielt in dieser Szene das 6:0 für den EHC gegen Berlin – als einer von acht verschiedenen Wolfsburger Torschützen beim 8:0.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburgs Saison-Rekordkulisse wollte den Bären steppen sehen. Auf den Rängen steppte der Bär. Auf dem Eis aber tanzten nur die Wolfsburger Braunbären, zogen die Eisbären am Nasenring durch die Arena.

Zu schnell, zu bissig waren die Grizzlys, zu langsam und hinten viel zu offen war der Meister.Der EHC schoss seine Tore fast nach Belieben, ließ aber noch etliche dicke Gelegenheiten aus. Auffällig, wie oft die Gäste Wolfsburger Konterchancen zuließen. Zum Teil lag es auch an Wolfsburgs Zweikampfstärke in der eigenen Zone. Auffällig in der Offensive: Haskins, der vier Skorerpunkte sammelte.

Und wie das dann so ist, wenn es läuft: Plötzlich klappte beim EHC auch mal oft Bemängeltes. Die Chancenverwertung war alles in allem gut, im Powerplay (vier Tore) flutschte es sensationell.

Ganz hinten machte – das ist aber schon seit Wochen so – Sebastian Vogl einen guten Job. Vor allem in der Schlussphase des ersten Drittels. Da gestattete  der EHC den Berlinern viel zu viel. „Das haben wir in der ersten Drittelpause angesprochen“, so Trainer Pavel Gross. Mit dem 4:0 war die Sache durch.

Auf den Rängen steppte der Bär weiter, Berlins Fans gaben bis zum Ende Gas, die Fanlager sangen sogar gemeinsam, während Wolfsburg gegen den einstigen Angstgegner den höchsten DEL-Zu-Null-Sieg einfuhr.

rau

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EHC Wolfsburg
Jubel nach seinem Treffer zum 4:0: Chad Bassen.

Nur drei Punkte bis zu Platz zwei, fünf Punkte Vorsprung auf Platz sieben – Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg hat seine Position in der oberen Tabellenhälfte mit dem vierten Sieg in Folge zementiert. Mit dem 8:0 gegen Berlin hatte er dazu der Saison-Rekordkulisse viel Spaß bereitet.

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