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Der neue Grizzlys-Star: Krupp macht den Weg frei

Eishockey: Wolfsburgs Verteidiger spielte schon in Minnesota mit Kris Foucault Der neue Grizzlys-Star: Krupp macht den Weg frei

Als Köln ihn nicht mehr wollte, da schnappte sich Wolfsburg vor eineinhalb Jahren Verteidiger Björn Krupp. Und beim Eishockey-Vizemeister half er im Winter kräftig mit, dass sich ein möglicher neuer Star für die Grizzlys entschied. Nämlich Kris Foucault.

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Stürmt künftig für die Grizzlys: Kris Foucault (r.).

Quelle: Imago

Foucault hatte schon länger auf der Grizzlys-Wunschliste gestanden, nach starker Saison in Wien (samt Titelgewinn in der EBEL) entschied er sich für eine Offerte des damaligen schweizerischen Meisters Zürich. Foucault durfte in der Champions League spielen, auch in der Eliteklasse, aber oft auch nur im zweitklassigen Farmteam. Darauf hatte er keine Lust mehr.

Als Wolfsburg wieder nachfasste, fiel Foucault Krupp ein. Der Außenstürmer sagt: „Ich kenne Björn aus gemeinsamen Zeiten in Nordamerika.“ Dort war Krupp, Sohn des früheren NHL-Stars und Bundestrainers, groß geworden. Foucault: „Wir standen beide in der Organisation der Minnesota Wild unter Vertrag, ich habe ihn natürlich angerufen, wie es in Wolfsburg ist. Björn war ein wichtiger Grund dafür, dass ich nach Wolfsburg komme.“ Krupp sagt schmunzelnd: „Ja, die Eishockey-Welt ist klein. Kris und ich haben damals im Perspektivteam von Minnesota ein paar Spiele zusammengemacht.“

Was die kleine Welt angeht: In der neuen Saison trifft Krupp in Wolfsburg mit Alexander Weiß einen alten Bekannten aus Köln wieder.

Foucault, von dem viele Tore erwartet werden, freut sich auf Wolfsburg, denn „nicht nur von Björn habe ich Gutes gehört“. In der kleinen Eishockey-Welt hält man Kontakt, gibt es viele Freundschaften. Foucaults Gattin Brittney war zwischendurch mal in Wien bei Bekannten aus der Vorsaison und traf dort die Dzieduszyckis. Und auch vom Ex-Torjäger der Grizzlys gab es nur Positives zu hören.

von Jürgen Braun

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