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Der Wahnsinn geht weiter: Neuer Grizzly-Rekord!

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Der Wahnsinn geht weiter: Neuer Grizzly-Rekord!

Wolfsburg. Der Wolfsburg-Wahnsinn im Eishockey-Oberhaus geht weiter. Mit dem 4:2 (1:0, 0:2, 3:0) gegen den ERC Ingolstadt gelang dem Tabellenzweiten gestern vor 2250 Zuschauern der fünfte glatte Sieg in Folge.

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Er war wieder zur Stelle: Sebastian Furchner erzielt das wichtige erste Grizzly-Tor gegen Ingolstadt.

Quelle: Boris Baschin

Die Grizzlys stellten zugleich mit den Treffern von Sebastian Furchner, Stephen Dixon, Patrick Seifert und Jeff Likens ihren Startrekord von 2010/11 (29 Punkte aus 13 Spielen) ein. Zehn Siege aus 13 Partien ist neuer Rekord. Dafür ist diesmal das Torverhältnis schlechter.

Offenbar war Ingolstadt noch nicht ganz wach, da setzten sich die Grizzlys fest, Armin Wurm kam dreimal zu mächtigen Schüssen, die nicht aufs Netz kamen. Beim dritten, der vorbei ging, schnappte sich Furchner den Abpraller. Rein damit zu seinem Saisontor Nummer 12 - 1:0.

Danach aber präsentierten sich die Gäste enorm laufstark, Wolfsburg leistete sich im Aufbau viele kleine Fehlpässe, so kam kein Fluss rein. Die dickste Chance aber hatte Petr Pohl für die Gäste, der am freien Eck vorbei schoss. Bei den Grizzlys war der Ausfall von Tyler Haskins, dem Motor, deutlich spürbar. Auch in Überzahl. Da sprang diesmal nichts heraus.

Ingolstadt nutzte derweil einen Konter zum 1:1. Das 2:1 der Gäste passte irgendwie ins oft fahrige Spiel des Teams von Trainer Pavel Gross. Robie Bina kam mit der Scheibe hinter dem eigenen Tor heraus, sie rutsche ihm nach vorne weg, dann ging es fix. Felix Brückmann war erneut ohne jede Chance. Und die Grizzlys hatten noch Glück, dass ein Schuss mit der Schlusssekunde des zweiten Abschnitts an der Latte landete.

Wolfsburg hatte Probleme - bis zum dritten Powerplay. Und direkt im Anschluss zeigte Dixon, der mit hohem Praxis-Rückstand erwartungsgemäß noch unauffällig war, dass er gute Hände hat, überlistete Eisenhut hoch ins lange Eck. 2:2. Nun wurde es rasant. Brückmann parierte überragend gegen Buchwieser, auf der anderen Seite traf Lubor Dibelka den Pfosten. Trainer Pavel Gross: „Die Parade von Felix war der Game Breaker. Es hätte auch anders laufen können.“

Wenig später drosch Seifert die Scheibe aus dem Hinterhalt in die Maschen - auch sein erstes DEL-Tor für die Grizzlys. Ingolstadt rannte an, Wolfsburg konterte - und es gab noch eine Premiere. Erstes Saisontor für Likens. Die Fans feierten - und Stephen Dixon war glücklich: „Es ist schön, dass ich Anteil haben konnte, es ist ganz gut gelaufen. Die Jungs haben mir geholfen.“ Gross: „Er ist ein intelligenter Bursche, eine Verstärkung.“

von Jürgen Braun und Alexander Heldt

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