Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Der Neue: Nach der Pause will Dixon stärker sein

Eishockey: Grizzyls Wolfsburgs Der Neue: Nach der Pause will Dixon stärker sein

Die Mitspieler haben frei, doch Stephen Dixon, der neue Grizzlys-Stürmer aus Kanada, wird keine Pause haben. Der Angreifer des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten muss trainieren. Und er holt alle medizinischen Checks und Fitness-Tests nach, die seine Kollegen im Sommer absolvierten.

Voriger Artikel
Grizzlys-Torjäger Furchner: Jetzt wird‘s schwerer
Nächster Artikel
Drei Grizzlys vor „großen Herausforderungen“

Der Blick geht nach vorn: Wolfsburgs neuer Kanadier Stephen Dixon (r.) macht keine Pause.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Dixon macht das nichts aus, dass er die Fitness-Tests nachholen soll - er freut sich drauf, verspricht: „Nach der Pause werde ich stärker sein.“

Sein Einstand war nicht schlecht. Gegen Ingolstadt schoss er im ersten Einsatz vier Tage nach seiner Ankunft das wichtige 2:2 beim späteren 4:2. Danach war er erleichtert, auch, weil etwas ganz Wesentliches inzwischen klappte: „Ich kann langsam besser schafen“, berichtete er. Nach seinem 13-Stunden-Flug aus Hamilton hatte ihm der Zeitunterschied zu schaffen gemacht. Dixon: „Um neun Uhr abends habe ich mich hingelegt, um eins war ich wieder wach.“

Am Sonntag in München hatte der Mittelstürmer seine Sache dann auch ordentlich gemacht. Aber logischerweise ist noch viel Luft nach oben - weil er im Gegensatz zu seinen Kollegen seit dem Titelgewinn im Frühjahr mit Tapara Tampere in Finnland keine Wettkampfpraxis mehr hatte.

Jedoch kennt der 31-jährige die europäischen Systeme und findet sich schnell ein. Trainer Pavel Gross nach dem Sieg gegen Ingolstadt: „Stephen ist ein intelligenter Bursche. Nach dem ersten Drittel habe ich ein paar Dinge angesprochen, die hat er sofort umgesetzt.“ Auffällig: Hatte Dixon im ersten Drittel am Bullypunkt nicht viel gerissen, war seine Bilanz danach deutlich besser und am Ende positiv. Auch in der Defensivzone spielte er später Bullys. Am Anspielpunkt soll er Stärken haben - auch dafür hatten ihn die Grizzlys geholt.

jsc/aha

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg