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Der Favorit soll wieder stürzen

Eishockey Der Favorit soll wieder stürzen

Nach der Sensation ist vor dem Heimspiel: Heute um 19.30 Uhr erwartet der ECH Wolfsburg Titelfavorit Red Bull München zum zweiten Duell des Play-Off-Viertelfinals. Nach dem unerwarteten 4:0-Sieg des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten am Mittwoch fordert Manager Charly Fliegauf jetzt: „Wir müssen wieder genauso konzentriert und diszipliniert spielen!“

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Wolfsburg ärgert den Favoriten: Nach dem 4:0 am Mittwoch in München (r. Michael Wolf) folgte heute in Wolfsburg Spiel zwei.

Quelle: dpa

Was Fliegauf vor allem Mut macht: Das EHC-Team hielt sich in München über die volle Distanz an den Matchplan, hatte keine mehrminütigen „Tiefschlaf-Phasen“, die in der Vorrunde reichlich Punkte gekostet hatten. „Wir sind über die gesamte Spielzeit sehr viel gelaufen, waren sehr zweikampfstark und standen den Münchnern eigentlich immer auf den Füßen. Mit unserem Führungstreffer hat man schon die Münchner Verunsicherung gespürt, der zweite Treffer war auch schon die Entscheidung“, so Fliegauf.

Der Favorit soll wieder stürzen, der EHC kann dafür heute die Siegermannschaft vom Mittwoch aufbieten, Nick Schaus bekam keine Sperre. Der Verteidiger hatte am Mittwoch eine Spieldauer-Strafe nach einem Check gegen den Kopf von Münchens Yannik Seidenberg erhalten. „Ich fand bereits die große Strafe etwas übertrieben“, so Fliegauf.

Und wie geht Titelfavorit und Vorrunden-Zweiter München mit der Pleite vom Mittwoch um? „Die Wolfsburger waren hungriger als wir“, analysierte Nationalspieler Dominik Kahun. Routinier Michael Wolf war „absolut nicht zufrieden“ mit der gezeigten Leistung, und die Zuschauer quittierten den Auftritt mit einem gellenden Pfeifkonzert. Verteidiger Florian Kettemer fand Trost im Play-Off-Modus: „Zum Glück war es nur das erste Spiel. Man benötigt vier Siege, jetzt konzentrieren wir uns voll auf das zweite Spiel...“

aha

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