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Der Ex-Klub kommt: EHC-Star bremst sich

Eishockey Der Ex-Klub kommt: EHC-Star bremst sich

Im Eishockey-Oberhaus steht erst ein Halbfinale um die deutsche Meisterschaft fest: Erster Mannheim gegen Siebter Wolfsburg. Am Freitag geht die Serie los, es wird ein ganz pikantes Duell.

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Was für ein Wiedersehen: Keeper Felix Brückmann hatte maßgeblichen Anteil an Wolfsburgs Durchmarsch ins Halbfinale, jetzt wartet sein Ex-Klub Mannheim. Der Torwart schaute genau hin, passt jetzt auf, dass er sich nicht übermotiviert.

Quelle: Imago 19229422

Wolfsburgs Torwart Felix Brückmann war vergangene Saison bei den Adlern, war dort top, kam in den Play-Offs aber nur zu einem Einsatz. Nationalkeeper Dennis Endras war und blieb die Nummer 1. Jetzt gibt es das Wiedersehen. Brückmann, zuletzt überragend, weiß: „Ich darf mich nicht übermotivieren.“ Der neue EHC-Star glaubt: „Passiert auch nicht. Das Halbfinale ist Motivation genug.“ Den Halbfinal-Einzug der Adler am Freitag studierte er genau. „Ich wollte Tendenzen erkennen, ob sie irgendetwas ändern, was für mein Spiel wichtig ist.“

Da war doch mal was: 2013 warf Wolfsburg als Zehnter den Hauptrunden-Ersten im Viertelfinale raus. Die Adler beschäftigen sich damit. „Wir sind jetzt eine andere Mannschaft“, sagt Frank Mauer, Mannheims Matchwinner im fünften Viertelfinalspiel, warnt aber: „Wolfsburg ist unglaublich gut eingestellt.“ Brückmann weiß: „Nach unserem Durchmarsch gegen München unterschätzt uns keiner.“

Es wird erstmals in den diesjährigen Play-Offs wohl richtig voll werden in Wolfsburg. Mannheim hat sich fürs erste Duell beim EHC am kommenden Sonntag mit 500 Fans angesagt, der Vorverkauf in Wolfsburg lief schon vor Bekanntwerden des Gegners gut.

Das Personal: Wolfsburg hat neue Sorgen. Matt Dzieduszycki, zweimal erfolgreich gegen München, „pausiert“, so die offizielle Lesart. Es dürfte sich um muskuläre Probleme handeln. Norm Milley dürfte nach langer Pause fit sein.

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