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Der EHC muss beißen, Mayer fällt aus

Eishockey Der EHC muss beißen, Mayer fällt aus

Viel bitterer hätte die Halbfinal-Serie für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg nicht beginnen können: Zwei Spiele gegen den Favoriten jeweils nur ganz knapp verloren, jedes Mal eine Drei-Tore-Führung vergeigt. Und vor dem dritten Spiel heute (19.30 Uhr) bei den Adlern Mannheim gehen auch noch die Spieler aus.

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Heute muss es wieder zur Sache gehen: Der EHC tritt zum dritten Halbfinalspiel in Mannheim an.

Neben Tyler Haskins fehlt auch Vincenz Mayer, beide fuhren gestern nicht mit. Was hat Mayer? „Verletzt“, sagt Coach Pavel Gross nur, mehr wird in den Playoffs selten verraten. Binnen drei Spielen hat der EHC nun also vier Akteure verloren - Gerrit Fauser, Haskins und Mayer verletzt, dazu Armin Wurm, der noch zwei Spiele gesperrt ist.

Wolfsburg hat nur noch elf Angreifer (von denen nur noch drei Center spielen können) und insgesamt nur noch 17 Feldspieler - derweil Mannheim immer noch die 19 erlaubten Feldspieler bringen kann und noch Reserven auf der Tribüne sitzen hat. Gross jedoch schockt das nicht: „Ich glaube an die Mannschaft. Wir können gegen jeden spielen und jeden schlagen, wenn wir clever sind.“

Zu viele Wolfsburger Strafen hatten am Sonntag Mannheim geholfen. Und am Freitag, so analysierte Aleksander Pola-czek, „hatten wir uns nach unserer Führung zu sehr aufs Verteidigen beschränkt.“ Der Stürmer, der mit unnötiger Strafe Mannheim am Sonntag eine 5:3-Überzahl beschert hatte, die zum 3:3 führte, meint: „Es gibt ja auch Positives. Wer hätte gedacht, dass wir gegen Mannheim in zwei Spielen sieben Tore schießen können?!“ Was sein Ungeschick bei der Strafe vor Mannheims Ausgleich anging, gestand er: „Da muss ich cleverer sein.“ Clever sein und dazu, so der Trainer: „Beißen, kämpfen, arbeiten.“ Aufgegeben wird nicht. Polaczek: „Wir können auf dem aufbauen, was wir gezeigt haben.“ Er kennt sich damit aus, Serien zu kippen. Polaczek: „Ich war schon öfter 0:2 in einer Serie hinten.“ Polaczeks Teams kamen noch zurück.

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