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Der EHC macht‘s spannend und siegt

Eishockey Der EHC macht‘s spannend und siegt

Am Schluss den 1750 Besuchern noch Spannung serviert, den ersten Dreier vor heimischer Kulisse seit Mitte September geholt – für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg und seinen Anhang war es beim 3:2 (1:0, 1:0, 1:2) gestern gegen die Iserlohn Roosters ein gelungener Nachmittag. Matt Dzieduszycki, Aleksander Polaczek und Jeff Likens trafen.

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Jetzt jubeln sie in einer Tour: Der EHC (v. l. Tyson Mulock, Norm Milley, Nick Schaus, Matt Dzieduszycki und Tim Hambly) landete gestern mit dem 3:2 gegen Iserlohn den vierten Sieg in Serie.

Quelle: Photowerk (bb)

Mit dem vierten Sieg in Serie ist Wolfsburg auf Platz fünf angekommen, hat vor den beiden schweren Auswärtsspielen in Ingolstadt und Augsburg Luft nach ganz hinten.

Iserlohn erwies sich wie so oft in der Vergangenheit als zäher Kontrahent. Gut: Dzieduszycki, der auch am Freitag getroffen hatte, dürfte mit Saisontor Nummer 3 seine Ladehemmung abgelegt haben. Nach dem 1:0 hätte Nick Schaus mit einem Stolperer Dylan Wruck fast den Ausgleich ermöglicht. Wolfsburg verpasste umgekehrt in seiner stärksten Phase das 2:0. Das holte der EHC im zweiten Drittel nach. Da tat Iserlohn mehr, das im Angriff kleine EHC-Aufgebot spielte ökonomisch, machte nicht mehr als nötig, war aber konzentriert. Allen voran Christoph Höhenleitner, der einen kapitalen Roosters-Aufbaupatzer in eine Vorlage für Polaczek umsetzte, die der cool zum 2:0 nutzte.

Iserlohn kämpfte wütend, wurde aber nur selten zwingend. Kaum hatte das letzte Drittel begonnen, war Verteidiger Likens im Stile eines Torjäger freigespielt und traf zum 3:0. Es sah nach einem lockeren Sieg aus.

Doch ein Fehler von Keeper Sebastian Vogl ließ die Gäste etwas wittern, nach dem unhaltbaren 2:3 kamen sie dann mächtig. Allerdings: Der bis vor zwei Wochen wacklige EHC hat inzwischen Cleverness und Selbstvertrauen satt. Selbst eine 4:6-Unterzahl, als Likens kurz vor Schluss eine Strafe absaß, brachte den Gästen nichts.

rau/aha

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