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Der AZ/WAZ-Rückblick: Das Eishockey-Jahr

EHC Wolfsburg Der AZ/WAZ-Rückblick: Das Eishockey-Jahr

Der EHC Wolfsburg hat ein turbulentes Jahr erlebt. Die AZ/WAZ blickt zurück:

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Januar

▶ Der EHC Wolfsburg gibt nicht auf, schlägt Köln und Hamburg und hat vor dem Derby gegen Hannover nur noch sechs Punkte Rückstand auf Platz zehn.
▶ Vor dem ersten Heimderby der Saison liegt Hannover neun Punkte vor Wolfsburg. Danach noch sechs. 5:2 vor 3200 Besuchern – der EHC ist im Geschäft um die Play-Off-Plätze wieder voll dabei.
▶ Der EHC punktet fast in jedem Spiel, doch der Play-Off-Platz bleibt in der schiefen Tabelle um die sechs Punkte entfernt.

Februar

▶ Schwerer Schlag für Deutschlands Eishockey: Das DEB-Team verpasst zum ersten Mal die Olympia-Qualifikation. EHC-Kapitän Kai Hospelt: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich schon einmal so enttäuscht war.“ Den K. o. besiegelte ein 2:2 nach 60 Minuten gegen Österreich. EHC-Verteidiger Benedikt Kohl hatte Deutschland sogar mit 1:0 in Führung gebracht.
▶ 3:0 im letzten Derby gegen Hannover vor 3350 Zuschauern – jetzt ist Wolfsburg auf drei Punkte dran an einem Play-Off-Platz. Aber: Der EHC ist nur Vorletzter, es wird ein gewaltiges Ringen werden. Was da noch keiner weiß: Die Scorpions werden noch überholt und werden nicht mehr kommen, ihre Lizenz wandert später nach Schwenningen.
▶ Noch vier Hauptrunden-Spiele, drei Punkte Rückstand auf einen Play-Off-Platz. So geht der EHC aus dem Februar.

März

▶ Wolfsburg tanzt nach dem Herzschlagfinale der Hauptrunde. Der EHC musste Düsseldorf schlagen, gewinnt 3:2. Hannover darf keinen Dreier holen, München muss in Hamburg verlieren. Es klappt. Hamburg schießt zwei Treffer zum 2:1-Endstand ab der 53. Minute. Wolfsburg erreicht die Play-Offs. Noch nie hat eine Mannschaft, die so spät in der Saison so abgeschlagen war, das geschafft.
▶ Die Dinge scheinen den erwarteten Verlauf zu nehmen, der EHC unterliegt in Nürnberg 2:3. Dann packt der Zehnte den Siebten im Heimspiel 4:3 und gewinnt schließlich in Nürnberg nach zwei Toren und zwei Vorlagen von Norm Milley mit 5:3.
▶ Und nun der Favorit: Wolfsburg muss im Viertelfinale gegen Mannheim ran, das punktgleich mit Köln und großem Vorsprung vor dem Rest Erster geworden ist. Der EHC schockt den Favoriten und 11.000 Fans in Spiel eins, gleicht in der
56. und 58. Minute aus, Greg Moore trifft in der 71. Minute zum Sieg.
▶ Irre: Mannheim schlägt in Wolfsburg mit einem 3:2 n. V. zurück, in Mannheim sind 13.600 Besucher fassungslos. Der EHC schlägt wieder zu. Ein Tor von Benedikt Schopper bringt Wolfsburg ein 1:0, zwei Tage später steht der Favorit nach einem 0:3 in Wolfsburg vor dem Aus. Der EHC verspielt wiederum zwei Tage später ein 2:0, doch er ist nicht mehr zu stoppen. Vor fast ausverkauftem Haus kontert Wolfsburg einen 1:2-Rückstand. Aaron Brocklehurst jagt den Puck zur Entscheidung von der blauen Linie zum 4:3 in die Maschen: Halbfinale – nach dem Saisonverlauf eine Sensation.

April

▶ Akku leer? Der EHC bezieht zum Start der Halbfinal-Play-Offs eine 2:7-Niederlage in Köln.
▶ Pech: Der EHC rafft sich im zweiten Halbfinalspiel auf, kämpft, stürmt, schießt, trifft aber nicht und unterliegt mit 0:1. Für Kai Hospelt ist es gegen seinen bis dahin einzigen Ex-Klub das letzte Heimspiel für Wolfsburg. Er geht nach fünf Jahren am Allersee nach Mannheim.
▶ Akku leer: Wolfsburg wehrt sich noch einmal, beendet die Saison aber durch ein 2:4 beim späteren Vizemeister Kölner Haie.

Juni

▶ Top-Transfers: Früh hat der EHC seinen Kader beisammen. Nach Jeff Likens, der schon viel DEL-Erfahrung hat, und dem erfahrenen Abwehrspieler Brett Palin (zuvor Chomutov/Tschechien) hat mit Marco Rosa (Espoo/Finnland) ein Center unterzeichnet, der das Zeug haben soll, den Verlust von Hospelt zu kompensieren.

September

▶ Bitter: Erstes Heimspiel, erster Einsatz in diesem Spiel – und Aus: Greg Moore erleidet gegen Ingolstadt einen Kreuzbandriss.
▶ Toller Start: Der EHC punktet sechsmal in Folge, gewinnt fünf dieser Spiele.
▶ Von wegen Angstgegner: Bei Meister Eisbären Berlin gelingt mit einem 3:1 der erste glatte Sieg seit 2004.

Oktober

▶ Klatsche: Bei Neuling Schwenningen bezieht der EHC ein 1:8, seine höchste DEL-Auswärtsniederlage.
▶ Serientäter: Wolfsburg kassiert nach dem tollen Start nun drei Niederlagen in Folge und nach einem Heimsieg gegen Nürnberg noch einmal drei Pleiten.
▶ Nächster Ausfall: Beim 1:2 gegen Köln zieht sich Matt Dzieduszycki eine Schulterverletzung zu.

November

▶ Von wegen Angstgegner (2): Nur zwei von 15 Heimspielen gegen die Eisbären Berlin hatte der EHC gewinnen können, am 3. November kracht es. Mit 8:0. Deutlicher wurde noch kein Gast in der Eis-Arena zerlegt.
▶ Paukenschlag: Eine Serie von drei Niederlagen beendet der EHC (ohne seine Top-Torjäger Sebastian Furchner und Dzieduszycki) mit einem 3:2 n. P. bei Spitzenreiter Köln. Den einzigen Penalty verwandelt Zugang Brent Aubin.

Dezember

▶ Serien-Ende: Nach sieben Erfolgen am Stück unterliegt Wolfsburg mit 1:3 in Hamburg, stürzt eine Woche später mit 2:3 gegen München aus den ersten Sechs und damit aus den direkten Play-Off-Rängen.
▶ Weiter mit Pavel Gross: Einen Tag vor Heiligabend meldet der Klub, dass er den Vertrag mit dem Chef-Coach bis 2016 verlängert hat.
▶ Jahres-Heim-Ausklang: Der EHC verliert 3:5 gegen Augsburg.

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