Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Das Viertelfinale: Oft hinten, am Ende viermal vorn

WAZ-Eishockey-Serie Das Viertelfinale: Oft hinten, am Ende viermal vorn

Seit 2007 spielt er für die Grizzlys, ist inzwischen dienstältester Profi des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten und hat auch für die kommende Saison noch einen Vertrag. In der WAZ blickt Christoph Höhenleitner noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit und die Vizemeisterschaft zurück.

Voriger Artikel
Grizzlys verpflichtet Duo: Dotzler und Karachun kommen
Nächster Artikel
Grizzlys-WM-Duo ist komplett: Fauser im Einsatz

Halbfinal-Einzug: Christoph Höhenleitner (r.) mit Andy Reiss.

Quelle: Boris Baschin

„Wir hatten einige Tage Urlaub gehabt, hatten gut trainiert und waren heiß und gut vorbereitet. Doch was wir dann im ersten Play-Off-Spiel gegen die Düsseldorfer EG auf das Eis brachten, fühlte sich eher wie ein Vorbereitungsspiel an. Ich glaube, unsere Fans fühlten sich wie im falschen Film. Völlig verdient verloren wir die erste Partie mit 1:4.

Doch erneut behielten alle die Ruhe. Wir hatten uns nicht davon beeindrucken lassen und sind sehr konzentriert zurückgekommen. Spiel zwei in Düsseldorf war eine sehr harte Partie, die wir knapp mit 3:2 gewinnen konnten. Die Serie war wieder völlig offen.

In Spiel drei lagen wir nach dem ersten Drittel mit 0:1 hinten und gerieten im zweiten Abschnitt in Unterzahl. Zusammen mit Kurtis McLean gelang es mir, im Düsseldorfer Drittel die Scheibe zu erobern. Traumpass Kurtis genau in den Lauf des aufgerückten Jimmy Sharrow, der mit einem überragenden Schuss genau in den Winkel zum Ausgleich traf. Das war der Knackpunkt im Spiel. Kurz darauf brachte uns Tyler Haskins in Führung. Diese gaben wir nicht mehr aus der Hand und siegten am Ende sogar noch mit 5:1. Wir hatten die Serie gedreht und fuhren voller Zuversicht erneut nach Düsseldorf.

Was für ein Spiel folgte dann...? Man konnte die Spannung spüren. Chancen auf beiden Seiten, doch es wollte kein Tor fallen. In der Verlängerung sicherte uns Brent Aubin mit seinem Treffer in der 71. Minute den Sieg und den Matchball zum Halbfinale. Wieder in Wolfsburg gerieten wir natürlich wieder in Rückstand, doch mit drei Treffern im Mittelabschnitt innerhalb von knapp drei Minuten schossen wir uns verdient ins Halbfinale. Einige Tage später stand Nürnberg als Gegner fest. Nicht schlecht - denn 2013 und 2015 hatten wir unsere Serien gegen die Franken gewonnen.“

Am Freitag lesen Sie:

  • Wie wir es noch einmal unnötig spannend machten
  • Die beste Aktion der gesamten Play-Offs

aha

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Die WAZ-Eishockey-Serie
In der WAZ blickt Christoph Höhenleitner noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit und die Vizemeisterschaft zurück.

Seit 2007 spielt er für die Grizzlys, ist inzwischen dienstältester Profi des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten und hat auch für die kommende Saison noch einen Vertrag. In der WAZ blickt Christoph Höhenleitner noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit und die Vizemeisterschaft zurück.

mehr
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg