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Das Halbzeit-Zeugnis der EHC-Profis

Eishockey Das Halbzeit-Zeugnis der EHC-Profis

Tadellose 20 Punkte im ersten Saisonviertel, bei fallender Tendenz allerdings. Und obendrein seitdem ohne den bis dahin besten Torjäger Matt Dzieduszycki. Sensationell, wie Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg das auffing. Das konnte nicht einer allein, das musste der EHC als Team schaffen - er schaffte es und sammelte sagenhafte 28 Punkte aus den 13 Spielen des zweiten Viertels. Wenn sich Spieler im Vergleich zum ersten Viertel nicht steigerten, dann oft deshalb, weil sie damals schon stark waren. Die WAZ-Halbzeit-Bilanz:

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Der Kapitän geht voran, die anderen Grizzlys folgen: Bei Tyler Haskins (l.), Marco Rosa (2. v. r.) und Christoph Höhenleitner (r.) ist ein Aufwärtstrend erkennbar.

Das Tor

Sebastian Vogl (Gegentorschnitt 2,05): Nach dem Zwischentief von drei Niederlagen nach vier Siegen zu Viertelbeginn als Stammkeeper von Daniar Dshunussow abgelöst. Bis dahin aber ohne allzu viele Fehler, dafür teils sehr gut. Kommt von viermal Plus und da bleibt er auch.++++

Daniar Dshunussow (2,92): Der schlechte Schnitt resultiert aus den drei Einsätzen im ersten Viertel. Da stand er bei ++. In den letzten sechs Partien führte er die Wolfsburger zum Sieg, kassierte nur einmal mehr als zwei Tore - und beim 4:3 gegen Krefeld hatte er im ersten Drittel die Vorentscheidung fast allein verhindert. In dieser Form++++

Die Abwehr

Aaron Brocklehurst (1 Tor/11 Vorlagen): Das Tor trifft er weiter nicht so wie in der Vorsaison, doch in der Vorarbeit war im zweiten Saisonviertel wieder oft beteiligt. Für ihn geht es einen Schritt rauf. +++

Brett Palin (5/4): Nur sechs EHC-Stürmer trafen besser als der Abwehrspieler, der sich auch defensiv und im Aufbauspiel deutlich gesteigert hat. Ein Plus dazu, rauf auf+++

Jeff Likens (4/8): Gleiche Skorerpunktzahl wie im ersten Viertel, im zweiten dafür aber drei Tore. Ein Verteidiger mit spielerischer Klasse, der sich nie versteckt, dem man deswegen auch den einen oder anderen Patzer verzeihen darf. Weiter+++

Armin Wurm (1/5): Ohne Punkt im ersten Viertel und da erst am Ende im Aufwind, der anhielt. Inzwischen defensiv sehr gut (beste Plus-Minus-Bilanz beim EHC mit +7) und mit Torgefahr. Zwei rauf auf++++

Robbie Bina (1/7): Weiterhin lässt er hinten wenig anbrennen. In der Plus-Minus-Bilanz ist er inzwischen nicht mehr der Beste - was Wolfsburgs starken Lauf erklärt. Denn Binas +5 sind schon sehr gut. So bewerten wir ihn auch weiter mit++++

Kilian Keller (0/1): Im ersten DEL-Jahr inzwischen zunehmend mehr Eiszeit, in der Plus-Minus-Bilanz bei +3, tadellos, klar einen Schritt rauf.+++

Benedikt Kohl (2/8): Gutes Viertel gespielt, Skoring etwas verbessert, ansteigende Form spürbar, fürs vierte Plus reicht es noch nicht ganz.+++

Der Angriff

Tyler Haskins (6/14): Tore verdreifacht, Vorlagen fast verdoppelt, im zweiten Viertel hat der Kapitän die Führung übernommen, deshalb gibt‘s für ihn ein Plus dazu.++++

Brent Aubin (6/7): Vorlagen und Tore verdreifacht, manchmal unauffällig, in Tornähe aber ein Brandherd, Plus dazu.+++

Vincenz Mayer (1/6): Sehr viel Biss, sehr mutig, nicht ohne Grund rückte er aus Reihe vier hoch. Von uns gibt es auch ein Plus dazu.+++

Norm Milley (5/17): Top-Skorer, im zweiten Viertel konstant - und nun auch bei fünf gegen fünf stärker als im ersten. Zwei Schritte rauf auf++++

Aleksander Polaczek (4/2): Steigerte sich, spielte allerdings zuletzt auch an der Seite von Milley und Haskins, wo man auch leichter gut aussehen kann. Trotzdem gibt‘s für ihn ein Plus dazu.+++

Sebastian Furchner (9/3): Trotz vier verpasster Spiele Ausbeute verdreifacht, bester Torschütze und so auf dem Weg, die erst im Vorjahr aufgestellte persönliche Tor-Bestmarke (17) zu toppen. Da geht es klar zwei Schritte rauf.++++

Simon Danner (0/3): Einziger Stamm-Stürmer ohne Treffer. Verbessert, aber es fehlt immer noch viel.+

Marco Rosa (8/6): Seine technische Klasse war schon früh zu sehen, jetzt zeigt er auch Skoring-Qualität, vernachlässigt bei aller Spielfreude die Defensive nicht. Für ihn geht‘s zwei Schritte rauf.++++

Christoph Höhenleitner (4/5): Skorerpunkte im Vergleich zum ersten Viertel vervierfacht, schon ein Tor mehr als in der Vorsaison, dazu wie so oft schnörkellos und fleißig.+++

Gerrit Fauser (7/5): Wie Furchner schon viermal im Powerplay erfolgreich, torgefährlich und spielerisch verbessert. Einen Schritt rauf auf+++

Patrick Pohl (1/7): Auch verbessert, muss aber endlich verbissener zum Tor ziehen. Ein Plus dazu.++

Chad Bassen (2/1): Einfach zu unauffällig. Als Rollenspieler geholt, darüber noch nicht hinausgekommen. Es dürfte mehr sein, deshalb jetzt auch nur noch in der vierten Reihe. Weiter++

Marc Schaub: Nur ein Spiel, ohne Wertung.-

Brett Breitkreuz (1/0): Wie Schaub Förderlizenzspieler von Oberligist Frankfurt, harmonierte mit Pohl und Danner. Guter Eindruck für das, was erwartet wird. Deshalb +++

Legende:

+schwach

++zu wenig

+++in Ordnung

++++EHC-Ass

+++++DEL-Star

-nicht zu bewerten

rau

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