Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Das Grizzlys-Rätsel: Wasist nur am Anfang los?

Eishockey – DEL: Manager fordert Leistung über 60 Minuten Das Grizzlys-Rätsel: Wasist nur am Anfang los?

Fehlstart für den Vizemeister: Die Grizzlys Wolfsburg sind mit zwei Niederlagen in die Saison im Eishockey-Oberhaus gestartet. Das gab es zum letzten Mal 2012. Da wurden es vier Pleiten vom Start weg. So weit will Manager Charly Fliegauf nicht denken, sagt: „Wir sollten nicht viel quatschen, sondern die Arbeitsschuhe anziehen.“

Voriger Artikel
Start-Absturz bei den Adlern: Grizzlys nach 3:6 erstmal Letzter
Nächster Artikel
Grizzlys holen Stürmer Carter Proft auf Probebasis

Der Blick sagt alles: Jeremy Dehner ist bedient, es lief nicht für die Grizzlys zum Start.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Immerhin hatten die Grizzlys nicht zwei verkorkste Auftritte hingelegt, hatten beim Titelaspiranten Mannheim und gegen die Kölner Haie, mit ihrem Personal ebenfalls ein Meisterschaftsanwärter, in einem hochklassigen Spiel verloren.

Was an den Grizzlys nagte: Zum wiederholten Mal wurde ein erstes Drittel hergeschenkt. „Zuordnungsfehler“ hatte Fliegauf unter anderem gesehen. Dazu kam wenig Druck. Ganz anders präsentierten sich die Grizzlys jeweils danach. Fliegauf: „Warum können wir nicht gleich so spielen wie im zweiten Drittel?“

Ganz unabhängig von Personal und Gegner – „über 60 Minuten müssen wir die Leistung abrufen, die wir bringen können, und das haben wir in beiden Spielen nicht gemacht“, so der Manager.

Hinzu kam: Im Powerplay fehlte es mal wieder an Ertrag. In Unterzahl allerdings standen die Grizzlys gut. Das zählte, genau wie die Fähigkeit, immerhin regelmäßig Torchancen zu kreieren, zu den positiven Dingen.

Tyler Haskins fehlte spürbar, Sebastian Furchner und Gerrit Fauser hängen ohne ihn ein wenig in der Luft.

Den Null-Punkte-Start bewertet Fliegauf nicht über, weiß aber auch: „Jetzt müssen wir was tun, jetzt müssen Punkte kommen.“ Entscheidend werde sein, ob Wolfsburg sein Potenzial durchgängig abrufe. Fliegauf: „Wir haben gesehen, was geht, wenn wir es gut machen, aber wir haben auch gesehen, wie es geht, wenn nicht.“ Die kommenden Gegner Berlin und Meister München sind ebenfalls Kracher. Verteidiger Armin Wurm, einer der Besten am Wochenende: „Wir müssen wieder Schlittschuh laufen, das, was wir können, wieder aufs Eis bringen. Wir werden am Freitag alles in die Waagschale werfen.“

Von Jürgen Braun

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.