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Das 5:0 in Mannheim war ein Schlüsselspiel

AZ/WAZ-Serie mit Marco Rosa Das 5:0 in Mannheim war ein Schlüsselspiel

Er sollte nach dem Abgang von Nationalstürmer Kai Hospelt Wolfsburgs neuer Top-Mittelstürmer werden. Marco Rosa packte es, war nach etwas Anlaufzeit einer der beständigsten Feldspieler des Eishockey-Erstligisten EHC. In der AZ/WAZ-Serie berichtet er über die abgelaufene Saison.

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Ein perfektes Spiel, in dem alles stimmte: Chad Bassen und der EHC bezwangen die Eisbären Berlin mit 8:0.

Quelle: Photowerk (bb)

Ab November waren wir sehr erfolgreich. Dass ich dann Anfang des Monats beim 5:2 in Augsburg meine ersten Tore aus dem Spiel heraus erzielt hatte, tat natürlich gut. Nach meiner Verletzung hatte ich noch eine Weile gebraucht, um Tritt zu fassen. Beunruhigt war ich aber nicht gewesen. Ich habe versucht, defensiv meine Aufgaben zu erfüllen, dem Team zu helfen. Und je besser es für die Mannschaft läuft, desto besser wird es auch für einen persönlich laufen. Dem Sieg in Augsburg folgte ein Spiel, das nicht nur den Fans gefallen haben dürfte. Das 8:0 gegen Berlin. Nicht allein wegen des Ergebnisses war das gut. An dem Tag haben wir eine gute Mannschaft geschlagen, und wir haben sie mit einer guten Leistung geschlagen. Danach aber verloren wir drei Partien am Stück, unter anderem daheim 2:5 gegen Mannheim.

Das letzte Spiel des Jahres 2013 in Mannheim war für uns dann aus meiner Sicht eine Art Schlüsselspiel. Da waren wir short, wie wir sagen. Wir hatten keine optimale Personalsituation. Tyler Haskins, Chad Bassen, Aleksander Polaczek und Jeff Likens fehlten. Aber wir hatten seit der Vorbereitung viel gelernt, wir hatten schon in verschiedenen Formationen vorn gespielt, wir wussten, was zu tun ist. Eine schnelle Führung spielte uns in die Karten, wir gewannen am Ende mit 5:0.

Die Chemie im Team war klasse, wir fanden einen Weg zu gewinnen. Und diesen Weg fanden wir nun oft. Das neue Jahr konnte beginnen.

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