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Das 3:0-Trauma: Der EHC ist raus!

Eishockey Das 3:0-Trauma: Der EHC ist raus!

Trauma, Drama, etwas Doofheit. Der EHC Wolfsburg hat am Donnerstag ein Kapitel Eishockey-Geschichte geschrieben, das sprachlos macht: Er unterlag den Adlern Mannheim, die nun im Finale stehen, auch im vierten Halbfinal-Spiel - und zum dritten Mal nach einer 3:0-Führung.

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Und Aus! Ex-EHCer Kai Hospelt hat das 4:3 der Adler markiert. Zum dritten Mal hat der EHC im Halbfinale eine 3:0-Führung vergeigt. Norm Milley (Nr. 14) und Co. sind geknickt.

Quelle: Photowerk (bb/cp24)

Die Adler stehen nach dem neuerlichen Comeback beim 5:3 (0:0, 0:3, 5:0) vor 3950 Zuschauern im Finale. „Eigentlich könnten genauso gut wir 3:1 in der Serie führen, und die Adler müssten noch zittern“, sagte EHC-Angreifer Sebastian Furchner nach dem Drama. Und: Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen.“

Nach Lachen war nur den Mannheimer Fans zu Mute, die ihre Millionen-Truppe feierten, während das Häuflein aufrechter Wolfsburger rätselte, wie man so einen Vorsprung dreimal verspielen kann. Mit Riesen-Laufarbeit und Cleverness hatte der EHC die Gäste erneut erst einmal auf Distanz gehalten. Die drei Urgesteine Norm Milley, Matt Dzieduszycki (beide in ihrem letzten Spiel für Wolfsburg) sowie Furchner hatten ein etwas zu deutliches 3:0 herausgeschossen.

Dann waren 44 Minuten vorbei. So lange hatten die Wolfsburger Drei-Tore-Führungen in den ersten beiden Halbfinal-Partien nicht gehalten. Aber dann schien Wolfsburgs Rumpfkader wieder die Puste auszugehen. Es setzte zu viele Strafen. Die zweite, die zur 3:5-Unterzahl vor dem 1:3 führte, war unberechtigt. Mannheim kam. Wie immer. Die letzte Minute lief, da passierte hinten ein Stellungsfehler. Kai Hospelt, einst Kapitän des EHC, versetzte Eishockey-Wolfsburg in Schockstarre.

Der Ausgang der Serie für den Favoriten gegen den Außenseiter - normal. Der Verlauf der einzelnen Partien - einmalig. In der EHC-Kabine danach: Totenstille.

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