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Darum will Gross zwei neue Trainer

Eishockey Darum will Gross zwei neue Trainer

Die Idee war bei den Verantwortlichen des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg schon länger gereift, die Play-Offs mit dem Aus im Halbfinale bestätigten den Klub nur noch. Für Coach Pavel Gross ist klar: Wir brauchen einen Fitness- und einen Mentalcoach.

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Wie lange dauert‘s: Die Ausfallzeit bei kleineren Verletzungen will der EHC verkürzen und Blessuren durch Prävention verhindern.

Zwei zusätzliche Trainer sollen kommen (WAZ berichtete).Gross ahnt: „Die Konkurrenz wird wieder stärker werden.“ Wolfsburg war Sechster - vor Rekordmeister Berlin und Finalist Ingolstadt. Beide werden drängen. Auf dem Spielermarkt kann der EHC mit den Platzhirschen selten mithalten. Aber Wolfsburg versucht, überall ein paar Prozentpunkte gutzumachen.

Ein Knackpunkt ist die Fitness. „Wieder mal waren wir in den Play-Offs nicht komplett“, seufzte Gross. Er spielte nicht auf die großen Verletzungen an. Eher auf die kleineren. Brett Palin fehlte mit Adduktorenproblemen. Gross hat die Entwicklung der vergangenen Serien beobachtet, meint: „Vor allem unsere Imports haben häufiger Verletzungsprobleme. Sind zugleich aber extrem wichtige Spieler.“ Sprich: Sinkt die durchschnittliche Ausfallrate, hilft es. Anschauungsunterricht gab es im Halbfinale. Gross: „Köln hat die fitteste, kräftigste Mannschaft.“ Manager Charly Fliegauf: „Präventiv und in der Reha versprechen wir uns einiges von einem Fitnesstrainer.“

Ähnliches gilt in Sachen Mentaltrainer. Gross: „Mancher braucht es nicht, mancher will es nicht, aber es kann helfen. Speziell jüngeren Spielern.“ Und: „Es gibt Spieler, die knabbern manchmal mehrere Partien, wenn es nicht läuft.“ Fliegauf: „Erfolg ist vielleicht nicht gleich messbar, aber mehr und neue Ansprechpartner für die Profis halten wir für wichtig.“

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