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Darum machen Fehler Coach Pavel Gross auch froh

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Darum machen Fehler Coach Pavel Gross auch froh

Wolfsburg. Ein Test gegen die Eisbären, dann ein Schlüsselspiel in der Champions League in eigener Halle gegen Pardubice - auch das kommende Wochenende hat es für Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg in sich, obwohl es noch nicht um DEL-Punkte geht.

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Sieht ganz genau hin: Coach Pavel Gross feilt in der Vorbereitung am Spiel der Grizzlys (kl. Bild, l.), die am Freitag einen Test bestreiten und am Sonntag im CHL-Einsatz sind.

Quelle: Boris Baschin / Imago

Seit Dienstag trainieren die Grizzlys wieder in gewohnter Umgebung, nach der Woche in der Schweiz fiel das Fazit von Trainer Pavel Gross insgesamt positiv aus.

Was ihm speziell gefallen hatte: „Die Moral und die Einstellung haben gestimmt. Das Potenzial ist da.“ Nicht ungewöhnlich: „An den Specialteams müssen wir noch viel arbeiten.“ Das sei zum Stand jetzt aber normal.

Der Schlendrian, der nach klarer Führung zweimal auftrat, behagte ihm nicht. Dieses Problem der Grizzlys ärgert ihn. Warum seine Mannschaft immer wieder daran erinnert werden müsse, „60 Minuten durchzuspielen“, das ist ihm ein Rätsel. Das lässt sich allerdings nicht üben. Gravierender deshalb: „Wir müssen den Slot besser verteidigen.“ Die Arbeit vor dem eigenen Tor - das war schon in der vergangenen Saison zu Beginn ein Manko, daran haperte es in der Schweiz auch. Gross: „Zwei Spiele mit neun Gegentoren - das passt mir gar nicht!“

Wobei die Grizzlys - und das war positiv - nach vorn reichlich Qualität aufblitzen ließen. Und: Sie verteidigten durchaus nicht immer nachlässig. Bis der gute Eindruck dann durch plötzlich auftretende Fehler oder unnötige Strafen litt. „Der Wille ist da“, freute sich der Coach zwar über zweimaliges Aufbäumen, nachdem gegen Krefeld und im Finale gegen Langnau jeweils deutliche Führungen verspielt waren.

Nur: „Man wird nicht immer in den Schlusssekunden noch einmal treffen. Das müssen wir nach Führung cleverer machen.“ Dennoch sah er die Probleme nicht ungern. Grund: Vorbereitungsmeister zählt nicht. Der Trainer: „Es ist gut, dass die Fehler passiert sind.“ So kann er anhand der Szenen den Akteuren aufzeigen, wo es hakt. „Je schneller wir lernen, desto besser werden die Ergebnisse.“

Als Vizemeister trägt Wolfsburg jetzt auch eine gewisse Bürde. Gross weiß es, sagt: „Wir sind da, um zu siegen. Die Ansprüche sind hoch, aber die haben wir auch an uns selbst. Wir sind eine gute Mannschaft.“

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