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Dany Naud: Lampenfieber hat der Co-Trainer immer

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Dany Naud: Lampenfieber hat der Co-Trainer immer

Sein erster Schritt in die Zukunft ist eine Reise in die Vergangenheit: Wenn die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg am Freitag (19.30 Uhr) bei den Augsburger Panthern gastieren, findet sich Wolfsburgs neuer Co-Trainer Dany Naud bei seinem ersten Spiel mit den Grizzlys an seiner ersten Wirkungsstätte im deutschen Oberhaus wieder.

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Neues Gespann, neues Glück? Grizzlys-Chefcoach Pavel Gross (l.) hat mit Dany Naud (r.) einen neuen Assistenten, der an alter Wirkungsstätte am Freitag erstmals mit an der Bande steht.

Quelle: Yannik Haustein

Wolfsburg. Dort, wo er am längsten war.

Denn nicht nur als Spieler von 1991 bis 1995, sondern auch als Trainer von 2000 bis 2003 war Naud ein Panther. Kurios: Damals war es der jetzige Grizzlys-Manager Charly Fliegauf, der ihn entließ. „Man lernt, so etwas nicht persönlich zu nehmen. Hätte ich das getan, wäre ich jetzt nicht hier“, erklärt Naud. Vor seiner ersten Partie mit dem neuen Team macht sich etwas Aufregung breit: „Ich sehe zwar ganz ruhig aus, aber vor den Spielen bin ich immer nervös. Das gehört dazu, Fehler passieren am ehesten, wenn man eine Sache als Routine nimmt. Wenn es losgeht, ist das Lampenfieber aber weg.“

Naud weiß, dass er etwas brauchen wird, um sich voll zu akklimatisieren, aber im Spiel, wo ihm Chefcoach Pavel Gross nach dem Blitz-Abschied von Miloslav Horava (private Gründe) schon volle Verantwortung über die Lenkung der Defensiv-Akteure gibt, habe er keine Bedenken: „Das größte Problem am Anfang ist, Namen und Gesichter zuzuordnen.“ Das Coaching von der Bande sei kein Problem, „nach sechs Minuten ist man da voll drin“, so Naud.

Der neue Co-Trainer stammt aus Quebec, kann also Französisch und Englisch, dazu dank Stationen in Österreich, der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg Deutsch. Naud: „Ich bin seit 1987 in Europa - mittlerweile bin ich her mehr zu Hause als in Kanada.“ Der erste Eindruck von den Grizzlys behagte ihm: „Selbstbewusst, alle ziehen mit.“ Das System gefällt ihm auch: „Geradlinig, den Gegner unter Druck setzen.“

Als Spieler skorte er manchmal besser als die meisten Stürmer. „Aber stolz war ich mehr auf eine gute Plus-Minus-Bilanz“, so seine Philosophie, schon damals. „Die Defensive muss stimmen, viele Punkte kommen, wenn man im System spielt.“ Das passt zu den Grizzlys.

von Yannik Haustein und Jürgen Braun

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