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Charly Fliegauf: „Ein Sieg für den Busfahrer“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Charly Fliegauf: „Ein Sieg für den Busfahrer“

Ein Sieg gegen den Schock und ein „Sieg für unseren Busfahrer!“, sagte Manager Charly Fliegauf gestern glücklich. Die Grizzlys Wolfsburg hatten ungeheures Stehvermögen bewiesen, ließen sich zum vierten Mal in dieser Spielzeit in 60 Minuten nicht vom Titelfavoriten schlagen, nahmen ihm sieben Punkte ab und haben nun Platz vier in der eigenen Hand.

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Vogl macht zu: Hier stoppt der Grizzlys-Keeper Jaffray, bereitete so den Weg zum Sieg – auch für das Bus-Duo (kl. Bild).

Quelle: cp24 (1)

„Da hoffen wir am Sonntag auf riesige Unterstützung“, so Fliegauf.

Am Vortag hatte das Team einen Bus-Unfall gehabt. Fahrer Friedhelm Hruby hatte einen leichten Schlaganfall erlitten, Beifahrerin Marzena Szojda dann das die Leitplanken entlang rutschende Gefährt geistesgegenwärtig in der Spur gehalten. „Friedhelm geht es den Umständen enstprechend gut, hat mir seine Frau berichtet“, so Wolfsburgs Manager erleichtert.

Am Montag könne der Fahrer vielleicht schon das Krankenhaus verlassen. Dass die Grizzlys auch für ihn und für Szojda spielen, war förmlich spürbar. Fliegauf: „Busfahrer gehören praktisch zur Familie. Und beide sind schon lange dabei, fiebern bei den Heimspielen auch meist auf der Tribüne mit.“

Am Sonntag (14.30 Uhr) könnte Wolfsburg sich das Heimrecht im Play-Off-Viertelfinale sichern – mit einem glatten Sieg gegen Nürnberg. Weniger kann reichen, aber dann hängt es am Düsseldorfer Ergebnis. Düsseldorf ist punktgleich mit Wolfsburg, kann das Torverhältnis genau wie Nürnberg aber nicht mehr aufholen.

Die Plätze an die sechs sicheren Viertelfinalisten und  die vier Pre-Play-Off-Starter, von den zwei ins Viertelfinale kommen, sind vergeben. Wer gegen wen spielt, ist völlig offen. Wolfsburg könnte noch jedes Team aus den Top Sechs erwischen. Und muss sich nach der starken gestrigen Vorstellung vor keinem Gegner fürchten. Wolfsburg hatte nur mit drei Sturmreihen gespielt, Sergei Stas (Magenprobleme) war nicht fit.

rau

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Da hatten die Grizzlys einen Schutzengel: Busfahrer Friedhelm Hruby (r.) erlitt am Donnerstag auf der Fahrt des Eishockey-Erstligisten nach München einen Schlaganfall, seine beifahrende Kollegin Marzena Szojda (l.) verhinderte das Schlimmste.

Die Grizzlys Wolfsburg sind am Donnerstag haarscharf einem Unglück entgangen. Der Mannschaftsbus des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten war kurz außer Kontrolle geraten, Fahrer Friedhelm Hruby hatte einen Schlaganfall erlitten – aber Beifahrerin Marzena Szojda verhinderte mit beherztem Eingreifen eine Katastrophe.

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