Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Brückmann rettet den EHC

Eishockey Brückmann rettet den EHC

Die direkte Quali (Platz sechs) fürs Play-Off-Viertelfinale ist weiter möglich! Vor 3250 Fans besiegte Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern Abend die Adler Mannheim. Sebastian Furchner und Nick Schaus trafen zum Sieg gegen den Spitzenreiter. Wolfsburg könnte aber auch noch auf Rang neun abrutschen.

Voriger Artikel
Heute die Adler schlagen! Sonst droht der Absturz
Nächster Artikel
Gleich weiter gegen Krefeld

Die Katze schnappt alles: Felix Brückmann (Spitzname „The Cat“) im Wolfsburger Tor brachte Mannheim (hier Andrew Joudrey) zur Verzweiflung und gewann mit dem EHC 2:0 gegen Mannheim.

Quelle: Photowerk (bb)

Mehrere hundert Schüler des Kooperationspartners Theodor-Heuss-Gymnasium halfen mit, die Ränge zu füllen, doch die Stimmung prickelte erstmal nicht. Es kann anfangs auch am Spiel gelegen haben. Wolfsburg durfte lange nicht richtig mitmachern. Entweder war der EHC nicht heiß genug - oder Mannheim war einen Tick zu schnell. Der uneinholbare Spitzenreiter machte das Spiel. Gegen einen überragenden Felix Brückmann im EHC-Kasten. Dessen Glanzparaden gegen Frank Mauer (3.), Martin Buchwieser (4.) und Andrew Joudrey (10.), die jeweils allein vor ihm aufkreuzten, waren das Eintrittsgeld wert. Brückmann hielt die Gastgeber im ersten Drittel im Spiel.

Die Adler bauten danach ein wenig ab, der EHC legte ein wenig zu, Furchner und Tyler Haskins im Doppelpass, Wolfsburgs Top-Torjäger schoss Saisontor 20 in der treffermäßig besten Hauptrunde seiner Karriere. Wenig später bot Mannheim in Unterzahl eine Konterchance an, Verteidiger Schaus fuhr mit, vollstreckte zum 2:0. Die Gäste wirkten angeschlagen, kamen aber kurz vor der zweiten Pause wieder in Fahrt.

Im Schlussabschnitt änderte sich wenig. Mannheim spielte schnell, aber auch ein wenig arrogant. Und nutzte seine Chancen nicht. Wie Matthias Plachta (48.), der an Brückmannn scheiterte. Oder Ronny Arendt (55.), dem es genauso erging. „The Cat“ (Brückmanns Spitzname) im Kasten und seine Wolfsburger ließen sich den Fisch nicht mehr vom Teller ziehen.

rau/aha

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg