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Brocklehurst: Freitag will er wieder hämmern

Eishockey Brocklehurst: Freitag will er wieder hämmern

Im Training ging es gestern erwartungsgemäß zur Sache bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg. Nach drei Pleiten in Folge musste eine Reaktion her. Coach Pavel Gross lobte seine Schützlinge noch auf dem Eis, forderte aber auch, genau so weiterzumachen. Um Spitzenreiter Nürnberg am Freitag (19.30 Uhr) zu stoppen. Einer, der dann auch in die Spur finden will, ist Aaron Brocklehurst. Der Verteidiger will wieder hämmern.

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Wo ist seine Schussstärke? EHC-Verteidiger Aaron Brocklehurst will am Freitag gegen Nürnberg den Hammer endlich wieder auspacken.

Quelle: Imago14724109

„Gegen Nürnberg muss ich mehr schießen“, weiß Brocklehurst. Zehn Tore hatte er in der vergangenen Saison geschossen, seine Kracher von der blauen Linie waren eine Waffe. An 25 weiteren Treffern war er - auch deshalb - beteiligt. Ausbeute jetzt: null Tore, zwei Vorlagen. Erst hatte er Riesenstreuung, nun verweigert er regelrecht Schüsse. Deutlich spürbar war es gegen Iserlohn am Sonntag. Als der EHC hinten lag, war er ängstlich, als Wolfsburg führte, war er mutiger. Coach Gross weiß: „Das ist wie bei Fußballstürmern. Treffen sie nicht, geht das Selbstbewusstsein runter.“ Brocklehurst kann das bestätigen, will aus dieser Spirale raus. Das Vertrauen des Trainers, der ihn anschiebt, seine Schüsse anzubringen, stärkt ihn. Er weiß auch: „Mir fehlt im Moment das Timing, der Rhythmus - obwohl wir nicht viele Neue haben, nichts anderes machen.“

Es gebe zwar die Tücke, dass „alle Gegner wissen, dass ich der Mann bin, der schießen soll“. Also werden vor allem seine Schussbahnen aggressiv blockiert. Der Verteidiger: „Nicht jede Gelegenheit ist so gut, wie sie von außen aussieht, denn ich will den Puck zum Tor durchbringen.“ Aber mit „nicht schießen“ geht es nicht. Also wird er diese Schraube lockern müssen, wieder öfter hämmern. Brocklehurst: „Am besten schon am Freitag gegen Nürnberg.“ Er ist zuversichtlich. Für sich und seine Mannschaft, denn: „Wir müssen wieder härter arbeiten, aber wir sind ein Team, dass das auch will.“

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