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Bremerhaven könnte sich Reiss krallen

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Bremerhaven könnte sich Reiss krallen

Neuss. Alles klar! Das Eishockey-Oberhaus geht ab dem 16. September in Sollstärke in seine 23. Saison. Wie erwartet bekamen alle Klubs die Lizenz - der 14. Klub ist Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven. Das gab die DEL am Freitag  bekannt.

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Volle Ränge: So könnte es gegen Neuling Bremerhaven aussehen. Das neue Nordderby der DEL steigt in Wolfsburg in der kommenden Saison jeweils am Sonntag.

Quelle: Boris Baschin

Hamburg ist ausgestiegen, zum Glück vor allem für Wolfsburg ist mit Bremerhaven ein Nordklub nachgerückt. Es ist der 32. DEL-Klub seit Gründung der Klasse 1994. Mannheim, Köln, Krefeld, Berlin, Augsburg und Nürnberg waren immer dabei. In der ewigen Tabelle ist Wolfsburg schon auf Platz 14.

Die Grizzlys werden gleich den Auftakt am 16. September in Bremerhaven bestreiten. Der offizielle Spielplan erscheint erst am Montag. Die WAZ erfuhr aber: Beide Heimspiele gegen die Fischtown Pinguins werden sonntags steigen. Da ist Derby-Charakter und starke Kulisse garantiert. Ein Spiel am Sonntagnachmittag ist fanfreundlich, in der ersten Saison ist das Reisefieber meist groß.

Sportlich darf man gespannt sein. Bremerhaven will finanziell keine großen Sprünge machen, plant mit einem Etat von etwa 3,5 Millionen Euro. Das wäre der kleinste von allen. Wie schwer es Neulinge haben, war in den vergangenen Spielzeiten an Schwenningen abzulesen, das sich nicht aus dem Keller lösen konnte.

Bremerhaven will sich noch auf der einen oder anderen Position verstärken, könnte noch Ausländerplätze besetzen. Vielleicht finden die Grizzlys mit Bremerhaven auch einen Abnehmer für Andy Reiss. Denn der einstige Wunschkandidat der Wolfsburger passt Trainer Pavel Gross irgendwie nicht mehr ins Konzept, darf gehen. Die Grizzlys würden ihm den Ausstieg aus seinem zweiten Vertragsjahr mit einer Abfindung versüßen - das ist Usus im Geschäft.

Für Interessenten wäre der Allrounder damit günstig, der in der zweiten Saisonhälfte und in den Play-Offs bei den Grizzlys ordentlich agiert hatte. Seine Erfahrung und seine Fähigkeiten könnten Bremerhaven helfen.

Die Grizzlys ihrerseits haben noch die Stellen für einen Kontingent-Verteidiger und einen Sturm-Ausländer offen. Mit der Besetzung dieser Plätze hat Manager Charly Fliegauf keine Eile. Und auch wenn Reiss gehen und Patrick Seifert  zu Saisonbeginn nicht zur Verfügung stehen sollte, „werden wir hinten ansonsten keinen holen“, sagt Fliegauf.

von Jürgen Braun

Grizzly Seifert muss länger pausieren

Wolfsburg. Möglicherweise ist Patrick Seifert, Verteidiger des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg, zum Saisonstart noch nicht fit. Nach seiner Schulter-OP vor fünf Monaten hatte er in der Reha Probleme verspürt, Seifert wurde noch einmal operiert, befindet sich inzwischen wieder in der Reha. Allerdings wird es knapp für ihn, zum Trainingsstart Ende Juli voll belastbar zu sein.

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