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Blitztor entscheidet Spiel gegen Berlin

EHC Wolfsburg Blitztor entscheidet Spiel gegen Berlin

Es hatte sich am Freitag angedeutet, gestern wurde es Gewissheit: Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg ist die Gegentor-Krise los, hat nun die Torkrise. Bei den Eisbären Berlin entschied ein Treffer nach 25 Sekunden die Partie gegen Wolfsburg.

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Blitz-Entscheidung: Antti Miettinen (h.) erzielt das Tor des Tages zum Berliner 1:0.

Quelle: imago sportfotodienst

Antti Miettinen sorgte für den Endstand beim 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) des Rekordmeisters.

Der EHC verlor damit zum siebten Mal in seiner DEL-Geschichte mit 0:1. In Berlin war das schon einmal passiert. Am 4. November 2011. Am Freitag hatte der EHC nach 20 Sekunden gegen Straubing vorgelegt, gestern war nun Wolfsburg selbst wohl, so Coach Pavel Gross „noch mit einem Bein im Bus“, als Berlin zuschlug.

Die Eisbären blieben nach ihrer Führung eine Weile überlegen, dann kam der EHC auf. Es wurde eine kämpferische Partie. Bei den Gästen stand Sebastian Vogl im Tor, machte einen guten Job. Doch den machte auch Petri Vehanen im Eisbären-Tor.

Wolfsburg stellte sich vorn allerdings auch nicht überzeugend an. Wie schon gegen Straubing hakte es in Überzahl. Selbst bei einer Fünf-Minuten-Strafe gegen Frank Hördler gelang nichts. Zwei Minuten hatte der EHC in dieser Phase sogar zwei Mann mehr. Glück: Matt Dzieduszycki, der sich bei Hördlers Foul einen Cut zugezogen hatte, konnte nach Behandlungspause weiterspielen. Später verpasste auch Berlin eine lange Überzahl-Chance, als Tyson Mulock wegen hohem Stocks mit Verletzungsfolge duschen durfte. Wolfsburgs Druck wurde größer.

Doch die Abteilung Attacke schien weiterhin in der Länderspielpause zu sein. Jeff Likens (48.) traf freistehend nach Marco Rosas Zuspiel das leere Tor nicht, und Brent Aubin (55.), ebenfalls von Rosa bedient, ließ auch eine ganz dicke Chance aus. Zwei Gegentore in zwei Spielen – das ist weit unter Wolfsburger Schnitt, doch dafür hakt es nun im Abschluss.

rau/kor

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EHC Wolfsburg
Erst rot, dann weiß: Die Eisbären (l. Bell, r. Olver) mussten während des Spiels ihre Trikots wechseln.

Es war der Tag der Auswärtssiege in der DEL. Der EHC Wolfsburg machte dabei nicht mit, war zu harmlos. „Die Torhüter waren überragend“, meinte Wolfsburgs Coach Pavel Gross, wunderte sich aber dennoch über die Torarmut: „Normalerweise fallen zwischen Wolfsburg und Berlin immer viele Tore.“

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