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Björn Krupp: Mit der Rakete im Zimmer

EHC Wolfsburg Björn Krupp: Mit der Rakete im Zimmer

Björn Krupp vertritt Wolfsburgs Farben bei der Eishockey-WM in Prag und Ostrava. Der Auftakt für Deutschland verlief mit einem Sieg bei zwei Niederlagen durchwachsen, WAZ-Sportredakteur Jürgen Braun sprach mit dem Verteidiger, der im Winter von den Kölner Haien zum EHC gekommen war.

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Auge in Auge mit Superstars: Björn Krupp vom EHC Wolfsburg spielt erstmals bei einer WM. Und musste mit Deutschland eine bittere 0:10-Klatsche gegen Kanadas Superteam (v. Sean Couturier) hinnehmen.

Quelle: Imago 19751932

WAZ: Björn Krupp bei der WM - erstmals. Ist Ihr Wechsel zum EHC dadurch endgültig positiv?
Krupp: Der Wechsel nach Wolfsburg war sehr positiv, brachte die Gelegenheit, wieder spielen zu dürfen. Wolfsburg hat mich gefördert.

WAZ: Gegen Kanada gab es ein 0:10-Debakel. Gegen ein Team, in dem ein gutes Dutzend der weltbesten Spieler steht. Ist so was ein Highlight oder hätten Sie lieber drauf verzichtet?
Krupp: Ein 0:10 ist nicht super, aber Highlight wird man schon sagen - denn die, gegen die man da spielt, sieht man ja meist nur im Fernsehen. Für demnächst weiß man, worauf man sich vorbereiten muss.

WAZ: Sie haben als Junior in Nordamerikas Top-Liga gespielt, kannten Sie noch einige Kanadier?
Krupp: Ja. Gegen etliche habe ich drüben schon gespielt, Matt Duchene etwa oder Taylor Hall. Das sind halt die besten Spieler der Welt, das hat man gesehen.

WAZ: Wie empfinden Sie das Turnier und die Atmosphäre?
Krupp: Das Tempo ist international natürlich höher, die Fans sind überragend, es macht sehr viel Spaß.

WAZ: Wer ist Ihr Zimmergenosse - und wird im Zimmer eigentlich noch weiter über die Spiele geredet?
Krupp: Im Zimmer bin ich mit der Rakete, also dem Brent Raedeke (Anm. der Redaktion: zukünftiger Stürmer der Adler Mannheim). Wir reden ein bisschen über Eishockey, aber mehr über anderes. Man kann ja nicht nur über Eishockey reden, da wird man ja wahnsinnig.

WAZ: Muss das DEB-Team nach dem 0:1 gegen die Schweiz das Viertelfinale abschreiben, nach unten schauen?
Krupp: Alles ist möglich, wir haben immer noch die Chance und wir schauen nur weiter auf das Positive.

WAZ: Ihr WM-Ziel?
Krupp: Die Zeit zu genießen und Neues zu lernen.

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