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Big Guys, Monster, Super-Puzzle

EHC Wolfsburg Big Guys, Monster, Super-Puzzle

Wolfsburg gegen die Beton-Haie (nur sechs Gegentore im Viertelfinale), die Torfabrik (44 Treffer) gegen die Minimalisten (neun Tore) - heute (19.30 Uhr) geht es in Köln los. Trumpf des EHC: Er hat nicht nur die Big Guys, die Stars, die für Furore sorgen, er hat ein funktionierendes Ganzes, „ein Puzzle, in dem jeder ein wichtiges Teil ist“, so Trainer Pavel Gross.

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Das Puzzle passt: Beim EHC sind die Stars wie Milley, Furchner, Haskins (o. v. l.) stark, aber nicht allein, auch Danner, Bina und Bassen (u. v. l.) trafen schon.

Quelle: Boris Baschin

Bei beiden Teams scheinen sich im Viertelfinale sogenannte Play-Off-Monster herauskristallisiert zu haben - Spieler, die für viele Akzente sorgen. Auch da hat der EHC erst einmal ein Plus. Bei Köln brillierte Verteidiger Andreas Falk mit drei Toren. Beim EHC glänzten Tyler Haskins (zehn Punkte), Sebastian Furchner und Marco Rosa (je acht) sowie Norm Milley (sieben).

Mindestens genauso wichtig ist Unterstützung für sie. So hat Ramzi Abid jetzt schon ein Tor mehr erzielt als in 24 Hauptrunden-Partien. Noch wesentlicher: Robbie Bina, der nur selten trifft, steuerte das wichtige 4:3 im letzten Spiel gegen Nürnberg bei. Simon Danner schoss da mit dem 3:2 sein erstes Play-Off-Tor seit langer Zeit - und das war ein wichtiges Tor. Er hat seine einjährige Verletzungspause langsam abgeschüttelt. Chad Bassen, auch kein Torjäger, markierte ebenfalls ein wichtiges Tor.

„Das ist das, was wir brauchen, das war gut, das habe ich den Jungs auch gesagt“, freute sich Gross über den Effekt fürs Team, aber auch für das Selbstvertrauen dieser Spieler. Wolfsburgs Coach erklärt: „Jeder ist wichtig, jeder kann seinen Teil beitragen. Ob er 20 Minuten Einsatzzeit hat oder nur vier. Ob er in Unterzahl spielt und nicht im Powerplay oder umgekehrt.“

Gegen Nürnberg war es ein passiges Puzzle. Allerdings, so Gross, „das ist Vergangenheit, jetzt zählt nur noch Köln.“ Da muss es wieder passen.

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