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Schade: Beim CHL-Start trifft nur Fauser

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Schade: Beim CHL-Start trifft nur Fauser

Wolfsburg. Trotz einer 1:2-(0:0, 1:0, 0:2)-Heimniederlage hat Erstligist Grizzlys Wolfsburg einen beeindruckenden Start in die Champions-Hockey-League hingelegt. Gegen den Titelverteidiger Frölunda Göteborg aus Schweden führten die Wolfsburger bis zur 48. Minute, bevor sie sich doch geschlagen geben mussten. Vor 2550 Zuschauern traf nur Gerrit Fauser für die Grizzlys.

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Sein Tor war zu wenig: Gerrit Fauser brachte die Grizzlys heute Abend gegen Göteborg in Führung, doch der CHL-Titelverteidiger drehte die Partie noch.

Quelle: Boris Baschin

Der erste internationale Pflichtspielauftritt in der Wolfsburger Eishockey-Geschichte - von Nervosität bei den Grizzlys keine Spur. Es entwickelte sich ein rasantes, schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Zwar ging es torlos in die erste Pause, doch es hätte auch 4:4 stehen können. Bereits nach 21 Sekunden hatte der Amerikaner Casey Wellman freie Bahn, Grizzly-Keeper Sebastian Vogl parierte glänzend. Noch in der selben Minute verzog Jimmy Sharrow für Wolfsburg.

In der Spielanlage waren die Schweden reifer, konnten sich schneller aus brenzligen Situation befreien. Die Grizzlys setzten Kampf und Laufbereitschaft dagegen, erkämpften sich ihre Chancen, zeigten im erst zweiten Saisonspiel erstaunliche Frühform.

Früh im zweiten Drittel war es dann Fauser, der Wolfsburg in Führung brachte. Nach einem Direktschuss von Sharrow konnte Frölunda-Keeper Johan Gustaffson nur nach vorn abwehren und der Nationalspieler staubte ab.

In der Folge erhöhten die Schweden den Druck, doch beste Chancen von Wellman und Simon Hjalmarsson wurden von Vogl zunichte gemacht. Auch bei drei Unterzahlspielen standen die Grizzlys kompakt, sodass es mit der knappen Führung in die zweite Pause ging. Bis in die 48. Minute konnte Wolfsburg dem Druck der Schweden standhalten, dann gewann Hjalmarsson einen Zweikampf in der Ecke gegen Jeff Likens und passte in die Mitte zu Wellman, der die Scheibe geschickt und Vogl zum Ausgleich durchspitzelte.

Bitter: Direkt nach dem Bully kassierte Aubin eine Strafe und eine Sekunde nach deren Ablauf sorgte Victor Olofsson für die Führung. Die Grizzlys gaben aber nicht auf, Vogl verließ sein Tor für einen sechsten Feldspieler, der Ausgleich gelang aber nicht. Kurz vor Schluss traf Wellman statt ins leere Tor nur den Pfosten.

von Alexander Heldt und Jakob Schröder

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