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Autsch! Dieser Heim-Auftakt gegen München tat weh

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Autsch! Dieser Heim-Auftakt gegen München tat weh

Wolfsburg. Autsch! Die Grizzlys Wolfsburg starten unglücklich in die neue Spielzeit. Sonntagabend ging die Neuauflage des Vorjahres-Finales und das erste Heimspiel der DEL-Saison gegen den EHC München mit 1:5 (0:2, 1:1, 0:2) verloren. Schlimmer: Fabio Pfohl schied mit Verdacht auf eine ernste Knieverletzung aus.

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Alles Anrennen war vergeblich: Die Grizzlys unterlagen beim Saison-Heimauftakt 1:5 gegen München.

Quelle: Boris Baschin

Für die Gastgeber hatte vor 2700 Zuschauern Alexander Dotzler zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt.

Das erste Wiedersehen seit dem letzten Finalspiel der Vorsaison - der Meister stellte schnell klar, dass er sich in zwei Punkten nicht verändert hat: er ist immer noch gut besetzt. Und immer noch eiskalt.

Die Grizzlys hatten aktiv begonnen. Gerrit Fauser schoss vorbei, Tyson Mulock verpasste einen Abpraller. Dann kam München mal. Von links sauste ein Puck am kurzen Eck vorbei, kam von der Bande am langen Eck wieder raus, da lauerte unbewacht Deron Quint. Sebastian Vogl kam ein wenig langsam rüber - 0:1. Zwei Minuten später parierte Wolfsburgs Torwart klasse gegen Brooks Macek, doch der bekam den Puck noch einmal, war unbewacht und drückte ihn mit der Rückhand rein - 0:2. Die Grizzlys wirkten in der Folge oft zu kompliziert. Das Passpiel war streckenweise katastrophal.

Wolfsburg kann es besser, bewies das im zweiten Drittel. Das Team von Trainer Pavel Gross drängte, fand einen Rhythmus. Das 1:2 war hochverdient. Dotzlers Kracher traf einen Münchner am Schlittschuh, dann Florian Kettemer am Kopf, dann war er drin - 0:2.

Wolfsburg drückte weiter, aber Danny aus den Birken im Münchner Tor war nicht zu überwinden. Es kam wie es kommen musste: ein Schuss von Alexander Weiß ging vorbei und in die Rundung - München nahm ihn zum Konter auf und machte das 3:1. Der Ex-Münchner Jeremy Dehner fand kurz danach in aus den Birken auch seinen Meister, sagte hinterher: „Wir hatten uns ein Loch gegraben, aus dem wir nicht mehr rausgekommen sind.“

Im Schlussabschnitt begann der Vizemeister erneut gut. Dann kam die Verletzung von Pfohl. Das war zu viel. Wolfsburg gab zwar nicht auf, schoss viel öfter als die Gäste. Aber die hatten den Biss, legten noch zwei Treffer nach.

von Jürgen Braun

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