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Auf pfui folgt hui: Grizzlys im Aufwind

Eishockey – DEL: Grizzlys Wolfsburg Auf pfui folgt hui: Grizzlys im Aufwind

Es war das letzte Spiel der ersten Saisonhälfte - und das 5:4 n. P. in Mannheim spiegelte regelrecht den Verlauf dieser 26 Partien wider. Erst schaute Coach Pavel Gross fassungslos, am Ende konnte er sich mit Co-Trainer Mike Pellegrims abklatschen.

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Was für eine Mannschaft! Wolfsburg feierte den Sieg in Mannheim zum Ende der ersten Saisonhälfte. Das Spiel war wie die erste Hälfte ein Wechselbad. Erst pfui, dann hui. 5:4 nach 1:4-Rückstand im Spiel. In der Saison folgten 22 Punkte aus 19 Partien 20 aus sieben.

Quelle: p-i-x.org

Nach schwachem Start (in Mannheim 1:4, dann 5:4, in der Liga 20 Punkte aus sieben Partien nach 22 aus 19) kamen die Grizzlys. Diesen Eindruck haben die 22 Profis auf die WAZ-Sportredaktion gemacht:

Felix Brückmann: Hat schon jetzt zur Superform gefunden, die er in den Play-Offs der vergangenen Saison hatte.

Sebastian Vogl: Hat auch starke Partien gemacht. Pech vielleicht, dass er im letzten Spiel vor der Siegesserie gegen Augsburg, als Wolfsburg vogelwild agierte, im Kasten stand.

Jimmy Sharrow: Mal so, mal so - für einen Importverteidiger zu wenig.

Jeff Likens: Eisenhart, mit wenig Fehlern und seit Wochen ein Lenker im Powerplay. Einer der besten Verteidiger der Liga und ein Leader im Team.

Armin Wurm: Agiert unauffällig, aber sehr solide.

Patrick Seifert: Brauchte Anlauf, bekam eine Denkpause, hat sich reingebissen in die ihm zugedachte defensive Rolle.

Robbie Bina: Ohne Worte. Erst ordentlich, dann defensiv immer stärker, und auf einmal mit sieben Toren in fünf Partien. Im Powerplay ein wesentlicher Faktor.

Tim Hambly: Sollte sich mehr auf die Defensive konzentrieren als im Vorjahr, ein stabilisierender Faktor wurde er da erst nach und nach. Lässt inzwischen auch wieder sein Spielverständnis mit klugen Pässen aufblitzen.

Björn Krupp: Im Rahmen seiner Möglichkeiten, ein paar Strafzeiten weniger wären gut.

Andy Reiss: Ganz schwacher Start, Unsicherheitsfaktor. Als Nothelfer im Sturm fand der gelernte Angreifer zu Form, inzwischen skort der nominelle Offensivverteidiger auch.

Tyler Haskins: Der Kopf des tollen Trios. Unbändiger Willen und Einsatz. Herausragend. Topskorer mit Furchner (27 Punkte).

Brent Aubin: Ohne Form, verletzt, der kanadische Torjäger ist aus der Spur gekommen.

Vincenz Mayer: Holt alles aus seinen Möglichkeiten heraus, mutig in Unterzahl, wo er noch besseres Stellungsspiel zeigen könnte.

Sebastian Furchner: Der linke Flügel des tollen Trios. Könnte seinen eigenen Tor-Rekord mal wieder brechen. Ein DEL-Star. Zweitbester Torjäger (13 Treffer).

Marco Rosa: Lange ohne Form. Der Topskorer der Vorsaison mühte sich aber voran, leistet nun in Unterzahl wertvolle Arbeit und vernachlässigt die Defensive nur ganz selten.

Christoph Höhenleitner: Bis zur Verletzung wie immer gut.

Lubor Dibelka: Unauffällig, zu harmlos, aber eine gute Ergänzung.

Gerrit Fauser: Gut, aber nicht konstant auf dem Niveau, das er bringen kann.

Tim Wallace: Ordentlich, aber für einen Import, der vergangenes Jahr noch in der NHL spielte, zu wenig.

Tyson Mulock: Eine Weile unauffällig, inzwischen der Mann für entscheidende Tore, bärenstarker Vollstrecker.

Mark Voakes: Wirkt unscheinbar, liest das Spiel wie kaum ein anderer, Lenker in Überzahl. Viertbester Skorer.

Daniel Widing: Der Schwede schlug ein. Starker Schuss, guter Skater, Zug zum Tor, der dritte Mann im tollen Trio. Bester Torjäger (14 Treffer).

Sergei Stas: Erst schwach, dann draußen, dann verletzt.

Fabio Pfohl: Top-Verpflichtung. Vorwärtsdrang, Ideen und Einsatzfreude. Der Center spielt nicht ohne Grund im Powerplay. Defensiv kann und wird er sich verbessern, ist erst 21.

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