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„Auch mit einem Tor wäre ich unzufrieden“

EHC Wolfsburg „Auch mit einem Tor wäre ich unzufrieden“

Wann endlich endet die Torlos-Serie von Simon Danner? Gestern blieb der 26-jährige Angreifer des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg mit Förderlizenzspieler Max Schaludek nach dem Training besonders lange auf dem Eis.

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Auch der saß nicht: Hier war Wolfsburgs noch torloser Stürmer Simon Danner nah dran - aber er arbeitet hart daran, dass sein Negativ-Lauf endet.

Quelle: Grietsch/Citypress24

Danner hofft, dass der Knoten schon heute (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Düsseldorfer EG platzt, aber er sagt auch: „Auch mit einem Tor wäre ich noch unzufrieden.“

Halbzeit in der DEL, und nur ein EHC-Stürmer hat - neben den Förderlizenz-Angreifern Schaludek und Marc Schaub - noch nicht getroffen: Danner. Auch wenn die Quote kaum besser aussähe, das erste Tor wäre erlösend, macht vielleicht auch den Kopf etwas freier. „Es ist für mich wie ein Teufelskreis“, sagt der sympathische Danner offen. Für ihn geht es auch darum, sich für einen neuen Vertrag anzubieten. Der beim EHC, wo er das erste Jahr fast nur verletzt war, läuft aus. „Man macht sich da schon Gedanken - gerade als Familienvater“, so Danner weiter. „Als ich nach meiner Verletzung zurückgekehrt bin, hatte ich mir das ganz anders vorgestellt.“

Mehr arbeiten als die anderen, länger trainieren, viele Schüsse abgeben - das erwartet sein Coach Pavel Gross. Und das sagt auch der Angreifer selbst: „Das ist für mich selbstverständlich. Wenn man gleich nach dem Training in die Kabine geht, dann wird‘s nicht besser.“

In jedem Spiel hofft er auf das Ende der Flaute, gegen seinen Ex-Verein hat er die nächste Gelegenheit, es zu schaffen. Leicht werde das nicht, auch wenn Düsseldorf DEL-Schlusslicht ist. „Sie hatten auch viele Verletzte. Das ist eine Arbeitermannschaft, die ein aggressives Körperspiel hat und um jede Scheibe kämpft“, betont Danner. Kämpfen, das gilt auch für ihn - um sein erstes Saison- und EHC-Tor.

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Pavel Gross braucht man nach dieser Partie nicht zu fragen. Noch nicht. Der Trainer des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten mag nicht über die Freezers reden. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, sagt er. Und das nächste ist erst einmal heute (19.30 Uhr) das Heimspiel gegen Düsseldorf. Morgen bereitet er seine Mannschaft dann auf Hamburg vor. Dass das speziell wird, weiß aber auch Gross.

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