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Auch Hasko geht nach Ingolstadt

Eishockey Auch Hasko geht nach Ingolstadt

Der Nächste weg nach Ingolstadt! Nach den Verteidigern Aaron Brocklehurst und Benedikt Kohl geht auch Betreuer Igor Hasko, ein Urgestein des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg, zum Meister. Zagreb galt als Ziel. Dann kam alles anders. Gestern verabschiedete sich der sympathische slowakische Riese, der seit 2000 (!) in Wolfsburg war, von den Mitarbeitern in der Geschäftsstelle, sagte: „Ich gehe nach Ingolstadt.“

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Abschied: Igor Hasko (2. v. l.) sagte gestern in der EHC-Geschäftsstelle Auf Wiedersehen. Auch er geht nach Ingolstadt.

Mit Kuchen und Wein überraschte Hasko, der noch einige private Dinge regelt, das Geschäftsstellen-Team. „Wolfsburg wird für mich immer so sein, als ob ich nach Hause komme.“ Geschäftsführer Rainer Schumacher war bewegt: „Er war die beste Verpflichtung, die wir je gemacht haben.“ Stürmer Sebastian Furchner: „Sehr traurig! Das wird seltsam, in die Kabine zu kommen - und er ist nicht mehr da.“

Hasko erläutert: „Ich wollte näher an meine Familie.“ Die lebt in der Slowakei. Kontakte in die österreichische Liga zerschlugen sich. Und plötzlich kam vor einigen Wochen die Offerte aus Ingolstadt. Die Fahrzeit ist jetzt gut drei Stunden kürzer. „Auch meine Familie kann mich nun mal leichter besuchen.“ Hasko sagt allerdings auch: „Ich wollte mich persönlich weiterentwickeln, wollte eine neue Motivation.“

Wolfsburg - „da erinnert er sich an Goldene Zeiten, an die Oberliga, als es alles noch ein wenig lockerer war, an die Aufstiege, den Spengler-Cup.“

Das urige Urgestein geht. „Schade“, seufzt Manager Charly Fliegauf. Er sagt aber auch: „Wir haben schon einen Nachfolger, werden uns nicht verschlechtern.“

Hasko übrigens dient kurzzeitig zwei Klubs: „Für Ingolstadt kümmere ich mich schon um die Ausrüstung, für Wolfsburg habe ich auch noch bestellt, das hatte ich Charly versprochen.“ Ja so war er, so ist er - der ewige Igor.

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