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Angreifer Dixon: Im Juli mit Crosby auf dem Eis

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Angreifer Dixon: Im Juli mit Crosby auf dem Eis

Wolfsburg. Der lang ersehnte Center: Am Montag war Stephen Dixon bei den Grizzlys Wolfsburg eingetroffen, am Dienstag ging der neunte Import des Eishockey-Erstligsiten erstmals mit seinem neuen Team aufs Eis. Das Tempo war hoch, Dixon musste kämpfen, sagte hinterher: „Der erste Tag hat Spaß gemacht.“

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Endlich da: Mittelstürmer Stephen Dixon (orangefarbenes Trikot) trainierte am Dienstag erstmals mit den Grizzlys.

Quelle: Sebastian Bisch

Dass er gute Hände und ein gutes Auge hat, war im Training gleich erkennbar.

Wolfsburgs System mache ihm wenig Sorgen, „das habe ich schon in Schweden gespielt“. Da war er übrigens mal Teamkamerad von Daniel Widing, der vergangene Saison für die Grizzlys aktiv war. Von Widing hatte er sich Informationen geholt, weiß: „Es sind alles gute Jungs bei den Grizzlys.“ Einziges Problem: „Ich muss mir natürlich jetzt schnell alle Gesichter und Namen einprägen.“

Dixon stammt aus Halifax, genau wie Mitspieler Jimmy Sharrow, bei dem er sich auch erkundigt hatte. Auch Kanadas Ikone, NHL-Superstar Sid Crosby (Pittsburgh Penguins), ist dort ab und an anzutreffen, denn er wurde in einer Kleinstadt in der Nachbarschaft geboren. Wie die meisten Profis trainiert auch ein Crosby im Sommer in der Heimat. Dixon, der mit dem Stanley-Cup-Sieger und etlichen anderen NHL-Stars 2005 Juniorenweltmeister war: „Wir haben im Juli noch zusammen trainiert.“ Da war auch der aktuelle NHL-Topskorer Brad Marchand (Boston Bruins) dabei.

Die Junioren-Titel - ein Highlight in der Karriere, aber so der Angreifer: „Der Titel im Frühjahr mit Tappara Tampere war großartig. Ein Turniertitel ist etwas anderes als der Gewinn der Meisterschaft mit der Manschaft, mit der man das ganze Jahr zusammen ist.“

Zu seinen Hobbys zählt Tennis, nicht aber Angeln, „eigentlich ungewöhnlich, wenn man aus einer Küstenstadt stammt“, sagt Dixon schmunzelnd. In Halifax hat er sich in den letzten Monaten fitgehalten, unter anderem beim Uni-Team. Er fühlt sich bereit für Wolfsburg.

Coach Pavel Gross will ihn bringen. Sein Deutschland-Debüt gibt der Kanadier, der außer in Nordamerika und Schweden schon in Russland und Finnland aktiv war, in einem Heimspiel. Am Freitag (19.30 Uhr) gegen Ingolstadt. Praxis muss er schnell kriegen. Gross: „Dass unser Team weiter ist, ist ganz normal, wir haben schon über 70 Trainingseinheiten und 23 Spiele absolviert.“

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