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Am Ende wird es heftig: Adler schießen EHC 7:3 ab

EHC Wolfsburg Am Ende wird es heftig: Adler schießen EHC 7:3 ab

Am Ende kam es unverdient dick für den EHC Wolfsburg. Der Eishockey-Erstligist wurde von den Adlern Mannheim gestern mit 7:3 (1:1, 3:1, 3:1) abgeschossen. Vor 8100 Zuschauern waren für Wolfsburg Matt Dzieduszycki mit seinem ersten Saisontor sowie Sebastian Furchner und Mark Voakes erfolgreich.

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Drin: Neben dem Kopf von EHC-Keeper Sebastian Vogl hat der Schuss von Sinan Akdag (im Vordergrund) eingeschlagen. Es war Mannheims 2:1-Führung beim späteren 7:3-Erfolg, der zu hoch ausfiel. Bis zum 3:5 war Wolfsburg dran.

Quelle: P-I-X.org/Michael Ruffler

Lange Zeit war Wolfsburg dran, die Leistung war weitaus besser als noch am Freitag beim 1:2 n. P. gegen Schwenningen. Aber, so urteilte EHC-Manager Charly Fliegauf ganz nüchtern: „Mannheim war besser.“

Das erste Drittel lief aus Wolfsburger Sicht noch sehr gut. Mannheim hatte zwar leichte Vorteile, insbesondere dank der Reihe um den bärenstarken Glen Metropolit. Der 40-Jährige hatte am Ende drei Skorerpunkte mehr auf seinem Konto als zuvor, ist Ligaspitze. Leichte Vorteile für Mannheim, dicke Chancen aber auch für den EHC, der im Powerplay das 1:0 ausglich und durch Furchner sogar in Führung hätte gehen können.

Im zweiten Drittel aber kippte das Spiel. Mannheim wurde immer dominanter. Erst brachte der EHC die Gastgeber durch Strafen in Schwung, die Adler gingen 3:1 in Führung. Und kaum hatte Furchner auf 2:3 verkürzt, kassierte der EHC die nächste Strafe, die ins 2:4 mündete. EHC-Coach Pavel Gross war verärgert über die Fouls seiner Schützlinge. Erst geriet sein Team so in Rückstand, dann verbaute es sich die Chance auf mehr. Denn nach dem 3:4-Anschluss hemmte sich der EHC durch zwei neuerliche Strafen und kassierte dann das 3:5.

Wolfsburg war immer noch nicht geschlagen - doch Milley traf das leere Tor nicht (57.) und sein Team fing sich dann mit vollem Risiko das 3:6. Keeper Sebastian Vogl, den am Debakel keine Schuld traf, hatte da den Kasten für einen sechsten Feldspieler verlassen. Danach war der EHC bedient, fing sich noch ein weiteres Tor.

rau

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Die Strafen ärgern

Tolles Startwochenende, dann der Rückschlag mit nur einem Zähler aus zwei Partien - Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg kann nicht zufrieden sein. Coach Pavel Gross ist es auf jeden Fall nicht. Er haderte gestern nach dem 3:7 in Mannheim: „Wir müssen uns anders präsentieren.“

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