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Am Ende lässt sich der EHC von den Adlern rupfen

Eishockey Am Ende lässt sich der EHC von den Adlern rupfen

In den Play-Offs der Vorsaison hatte der EHC den Favoriten Mannheim aus dem Viertelfinale gekickt. Nun aber machen die Adler den Wolfsburger Eishockey-Erstligist wieder fertig. Gestern gewannen sie auch den zweiten Vergleich dieser Saison - mit 5:2 (2:2, 0:0, 3:0) vor 2450 Zuschauern am Ende aber viel zu deutlich. Norm Milley und Gerrit Fauser trafen für den EHC.

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Gleich ist er drin: Die Adler Mannheim (r. Simon Gamache) hatten trotz zweimaligen Rückstands immer Antworten, fügten dem EHC mit 5:2 die zweite glatte Heimniederlage der Saison zu.

Quelle: Photowerk (bb)

Der Start war wild. Es hatten noch gar nicht alle Fans ihren Platz eingenommen, da stand es schon 1:1. Der auffällige Milley hatte einen feinen Wolfsburger Angriff abgeschlossen, doch die Anwort ließ nur 18 Sekunden auf sich warten. Die EHC-Defensive fand den Puck nicht schnell genug, den Keeper Sebastian Vogl nach dem Schuss des starken Markus Kink nicht hatte sichern können.

Der EHC aber fand seinen Rhythmus - und nur drei Minuten später das Tor. Fauser fälschte Armin Wurms Schlenzer ab. Bis zum 2:1 war es ein beinahe untypisches Duell. Denn oft genug fielen im ganzen Spiel nur drei Tore (oder sogar weniger) zwischen diesen beiden Teams.

Nach dem 2:1 wurde es das übliche Spiel. Gut und kämpferisch. Mannheim glich erneut aus - erneut durfte viel nachgestochert werden. Wolfsburg kam die Zielstrebigkeit der ersten Minuten zusehends abhanden. Zu oft ging es zu kompliziert zu. Im Powerplay klappte nichts.

Pohl, dessen Schuss nach gutem Solo zu schwach geriet, Milley und Fauser kurz danach sowie Tyler Haskins mit Beginn des Schlussabschnitts hatten noch gute Chancen, kamen an Dennis Endras aber nicht vorbei. Wie schlicht es gehen kann, bewiesen die immer stärker werdenden Gäste beim 3:2. Bully-Gewinn, Hammer von der blauen Linie - 3:2 für die Adler, die danach gegen den nun zwangsweise offen agierenden EHC leichtes Spiel hatten.

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