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Als der EHC wach ist, geht es fix zum 5:1

Eishockey Als der EHC wach ist, geht es fix zum 5:1

Trübes Wetter, triste Kulisse - zum Glück reihte sich Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg da gestern nur knapp 20 Minuten ein, bezwang die Schwenninger Wild Wings vor 1850 Zuschauern mit 5:1 (1:1, 2:0, 2:0). Gerrit Fauser, Jeff Likens, Clarke Breitkreuz, Christoph Höhenleitner und Robbie Bina schossen die Tore.

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Sauber abgefälscht: Gerrit Fauser erzielt Wolfsburgs Ausgleich, oben feiert er mit späteren 2:1-Torschützen Jeff Likens (l.). Danach war Wolfsburg nicht mehr zu stoppen, landete mit dem 5:1 gegen Schwenningen den dritten Sieg in Serie.

Quelle: Photowerk (bb)

Wolfsburg musste noch ohne die Verteidiger Benedikt Kohl und Stürmer Sebastian Furchner (beide angeschlagen) auskommen - und wirkte nicht richtig wach. Schwenningen nutzte das früh, spielte danach sein Spiel, ließ den EHC sich immer wieder festlaufen. Das Team von Pavel Gross bekam auch im Powerplay erst einmal nichts gebacken. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende des ersten Drittels hatte Wolfsburg doppelte Überzahl, murkste sich auch da etwas zurecht. Bis Aaron Brocklehurst einen Schuss durchbrachte, Fauser zu seinem siebten Saisontor abfälschte. Das 1:1 war für Wolfsburg der erste Brustlöser, der zweite folgte sofort mit Wiederbeginn durch Likens.

Nun agierte Wolfsburg konsequenter. Ex-EHCer David Sulkovsky (27.) fand in Daniar Dshunussow seinen Meister, mehr gute Chancen hatten aber die Gastgeber. Die vierte Reihe, im ersten Drittel noch orientierungslos in der Defensive, langte vorn hin. Patrick Pohl hätte schon treffen können, Breitkreuz stocherte den Abpraller hinein. Das war das erste DEL-Tor des Förderlizenz-Spielers von Oberligist Frankfurt. Likens holte ihm den Puck zum Andenken.

Wolfsburg war besser, aber manchmal leichtfertig. Als Chad Bassen einen Puck vertändelt hatte, konnten die Fans das Schimpfen von Coach Gross bis auf die Ränge hören.

Der EHC patzte danach nicht mehr, erhöhte durch einen Doppelschlag in den wilden Schlussminuten. Nick Johnson scheiterte danach mit einem Penalty an Dshunussow.

rau/jsc

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