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Alles super Typen: „Nur einer fehlte…“

WAZ-Eishockey-Serie Alles super Typen: „Nur einer fehlte…“

Seit 2007 spielt er für die Grizzlys, ist inzwischen dienstältester Profi des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten und hat auch für die kommende Saison noch einen Vertrag. In der WAZ blickt Christoph Höhenleitner noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit und die Vizemeisterschaft zurück.

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Ein Bild aus alten Zeiten: In Wolfsburg wurde Norm Milley (r.) zu einem der besten Freunde von Christoph Höhenleitner, sein Abgang war für ihn ein aber auch „spielerisch enormer Verlust“.

„Im Sommer hatte ich wieder viel trainiert. Das nicht so geliebte Sommertraining ist natürlich wichtig, damit man mit der richtigen Fitness in die Vorbereitung mit der ganzen Mannschaft gehen kann. Von den Trainern bekommen wir da immer ein Programm, an das wir uns halten. Kraftraum und Läufe stehen jeden Tag auf dem Programm. Mit der Zeit wird das ganz schön zäh. Da fiebert man regelrecht Mitte, Ende Juli entgegen, wenn es endlich wieder aufs Eis geht. Klar, mit Tennis und unserer Fußballgruppe habe ich auch Abwechslung, doch irgendwann ist es genug. Dann will man nur noch aufs Eis.

Man fiebert allerdings auch aus einem anderen Grund dem Juli entgegen. Denn dann trifft sich die ganze Mannschaft wieder – und auf alle freue ich mich. Auf die Mitspieler der vergangenen Jahre sowieso und auch auf die Neuzugänge. Es ist unglaublich, wie unser Manager Karl-Heinz Fliegauf es immer wieder schafft, solch super Typen nach Wolfsburg zu holen.

Man hat vom ersten Tag an gesehen: Alle wollen, alle sind top vorbereitet. Das dieses Team Eishockey spielen kann, war mir sehr schnell klar. Und auch die Neuen passten charakterlich sehr gut hinein. Das hat sich früh nach den ersten gemeinsamen Aktionen gezeigt. Wir spielten eine gute Vorbereitung und die Hoffnung war da, eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Nur einer fehlte mir: Norm Milley. Seit 2007 spiele ich jetzt für Wolfsburg, Norm kam 2008 dazu und wurde einer meiner besten Freunde. Auf Auswärtsreisen teilten wir uns immer ein Zimmer. Menschlich und auch spielerisch war sein Abgang ein enormer Verlust für uns, doch auch das ist nun mal Teil des Geschäfts.“

Morgen lesen Sie:

  • Heimschwäche und ein Trainingsschock
  • Die Rückkehr des Selbstvertrauens

aha

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Finale: Christoph Höhenleitner (h.) und die Grizzlys hatten gegen Florian Kettemer (v.) und München das Nachsehen.

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