Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
600 Fans dabei, doch Grizzlys-Krise geht weiter

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg 600 Fans dabei, doch Grizzlys-Krise geht weiter

Die Grizzlys in der Krise, Platz fünf ist weg, Platz sechs (direkte Play-Off-Quali) gerät immer mehr in Gefahr. Gewann Wolfsburgs Eishockey-Erstligist gegen die anderen Top-Sechs-Teams fast nie, so verliert er nun auch gegen die Kellerkinder. Der Pleite gegen Schwenningen folgte am Sonntag ein 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) bei der Düsseldorfer EG.

Voriger Artikel
2:5-Packung: Grizzlys gegen Wild Wings zu zahm
Nächster Artikel
Grizzlys vor Wochenende der Wahrheit

Schade: Wolfsburg (M. Mark Voakes) war in Düsseldorf viel zu harmlos, verlor unterstützt von 600 Fans, die im Sonderzug angereist waren, mit 0:2.

Quelle: PIX-Sportfotos/Roland Schicho

Düsseldorf. Einziger Lichtblick für die mitgereisten 600 Fans gestern: Wolfsburg war viel besser als in den Spielen zuvor. „Die Intensität steigern, den Gegner zu Fehlern zwingen“, das hatte Coach Pavel Gross von seinen Schützlingen nach der Talfahrt (drei Pleiten in Folge) bei gleichzeitig erschreckendem Leistungsabfall gefordert. Und das klappte.

Hinten wurde praktisch nichts zugelassen, vorn gab es Chancen. Doch die blieben ungenutzt. Und so stand es nach Schüssen aufs Tor 26:12 nach zwei Dritteln für Wolfsburg. Aber nach Treffern 1:0 für Düsseldorf. Sebastian Furchner, Brent Aubin und Mark Voakes, die bald nach dem 0:1 in bester Position vor Mathias Niederberger auftauchten, konnten Düsseldorfs Torwart nicht bezwingen.

„Die Mannschaft hat die Sache gut gemacht“, erkannte Gross das Engagement an. Aber: „Wir waren in Überzahl nicht gut genug, besonders nicht bei fünf gegen drei.“ Ein halbes Dutzend Powerplays blieb ungenutzt, dazu eine fünfminütige Überzahl nach üblem Foul von Tim Conboy gegen Alexander Weiß (siehe Bericht). In dieser Zeit hatte Wolfsburg sogar zwei Minuten zwei Mann mehr, setzte da aber fort, was sich durchs ganze Spiel zog. Gross: „Wir müssen härter zum Tor gehen.“ Er befand: „Düsseldorfs Torwart war mit Abstand der beste Mann auf dem Eis.“

Zutreffend bei einem Torschussverhältnis von 33:13 am Ende. Allerdings: Niederberger machte vor allem keinen Fehler, zu vielen Glanztaten zwangen ihn die Gäste nicht. „Es gibt nur wenig Spieler, die Verantwortung übernehmen“, tadelte Manager Charly Fliegauf.

Am Ende kam Frust dazu, mit einem dummen Foul verhinderte Aubin ein letztes Aufbäumen. Gross feuerte die schon vorbereitete Taktiktafel hinter die Bank. In 5:3-Überzahl erhöhte Düsseldorf spät auf 2:0. Doch da war Wolfsburg schon längst geschlagen. Durch sich selbst. Der Trainer beschwor den Teamgeist: „Wir müssen zusammenhalten. Die Situation zu meistern, geht nur mit Kampf und Arbeit.“

von Jürgen Braun und Otto Krause

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.