Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
6:2 - Furchners Hattrick lässt Knoten platzen

Grizzlys Wolfsburg 6:2 - Furchners Hattrick lässt Knoten platzen

Wochenlang war‘s furchtbar, dann kam Furchner. Dank eines Hattricks ihres Torjägers kamen die Grizzlys Wolfsburg am Freitag im Eishockey-Oberhaus zum ersten Heimsieg nach sechs Pleiten in Serie vor eigenen Fans und schossen erstmals in dieser Spielzeit mehr als zwei Tore vor eigener Kulisse.

Voriger Artikel
Grizzyls: Mit Haskins, aber wohl ohne Aubin
Nächster Artikel
Grizzlys: Punkt in München

So ging die Furchner-Show los: Wolfsburgs Stürmer (h.) erzielt das erste seiner drei Tore beim 6:2 gegen Ingolstadt.

Quelle: Photowerk (bas)

Neben Sebastian Furchner trafen Jeff Likens, Tyson Mulock und Daniel Widing beim 6:2 (3:0, 0:1, 3:1) vor 1800 Zuschauer gegen den ERC Ingolstadt.

Biss in den Zweikämpfen, viele Schüsse, gradliniger Vorwärtsgang: Bei den Grizzlys gab es den ersehnten Schritt vorwärts. Und der reichte, um die Gäste zu beherrschen, die nur ab und an konstruktiv nach vorn kamen, während Wolfsburg zumindest Druck aufbaute. 16. Minute: Es war wie eine Initialzündung. Die gesamte Halle feuerte an. Aus dem Fanblock rief ein Anhänger den Klassiker „Bully, Bully, Bully“ - mit Megafon-Lautstärke. Immer wieder. Der Chor antwortete genauso klassisch: „Tor, Tor, Tor“. Dann kamen das Bully, der Angriff und die Furchner-Show. Was für eine Gala des Torjägers! Und von seinem Mittelstürmer. Dreimal legte Tyler Haskins auf. Für einen der schnellsten Hattricks der DEL-Geschichte. Danach stand es wie vor kurzem in Ingolstadt 3:0 für Wolfsburg. Verdient.

Doch es musste erneut gezittert werden. Björn Krupps zu hoher Schläger hatte Thomas Pielmeier im Gesicht getroffen (31.), der Ingolstädter sackte blutend zusammen. Krupp musste duschen. Doch Ingolstadt schaffte nur das 1:3, handelte sich in Krupps Fünf-Minuten-Strafe selbst eine Strafe ein. Kurz vor der zweiten Pause rettete Haskins auf der Linie. Mit vollem Körpereinsatz. Der Puck traf ihn in Halsnähe.

Haskins kam zum Schlussdrittel wieder. Und da ließ Wolfsburgs nichts mehr anbrennen. Likens machte alles klar, Kohls 2:4 beantworteten noch Mulock per Penalty und Widing, für den erneut Haskins auflegte.

rau/jsc

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg