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6:0! Jetzt packt der EHC die Rute aus

Eishockey 6:0! Jetzt packt der EHC die Rute aus

Mit einem überraschend deutlichen 6:0 (3:0, 2:0, 1:0) bei den Krefeld Pinguinen hat sich Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern im Duell zweier Tabellennachbarn an den Rheinländern vorbei auf Platz vier geschoben.

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Auf zum Schützenfest: Marco Rosa (r.) hat keine Mühe, zum 1:0 des EHC in Krefeld einzunetzen. Wolfsburg gewann 6:0.

Quelle: digitalfoto matthias

Mit Mark Voakes, der an alter Wirkungsstätte doppelt traf, Marco Rosa, Tyson Mulock, Norm Milley und Brent Aubin waren alle fünf Import-Stürmer erfolgreich.

Personalnot, Top-Spieler nicht an Bord, die für 54 Skorerpunkte gut waren – so hatte der EHC am ersten Advent mit 0:6 von München die Hucke voll bekommen. Mit Norm Milley war gestern einer der Top-Skorer wieder zurück, dafür waren die Krefelder dünn besetzt (siehe Bericht). Prompt packte der EHC am Vorabend des Nikolaus-Tags die Rute aus. Im Eiltempo bekamen die Pinguine den Frack voll. Sie hatten kaum etwas entgegenzusetzen.

Die Wolfsburger dominierten stets, hatten etwas Glück, dass ein Schuss von Nick Schaus abgefälscht beim völlig freistehenden Rosa landete, der dadurch beim 1:0 keine Mühe hatte. Verdient war es und gab Sicherheit. Eine Strafe wurde locker weggesteckt. Dann zündete das zuletzt schwache Powerplay. Erst traf Mulock, um dessen Einsatz unter der Woche gezittert worden war, dann spielten Aubin und Robbie Bina ihren Center Voakes total frei – dessen 3:0 war die Vorentscheidung.

Milley legte mit Beginn des zweiten Drittels nach, und als kaum eine Minute später auch das dritte Powerplay ein Tor gebracht hatte, war es bei den Pinguinen Zeit für einen Torwartwechsel. Patrick Klein wehrte einiges von den weiterhin überlegenen Grizzlys für die aufgebenden Gastgeber ab.

Der EHC tat nicht mehr als nötig, langte nur noch bei einer zweiten Zwei-Mann-Überzahlchance hin. In Unterzahl lief es auch perfekt, so brachte Wolfsburg das Spiel locker durch.

rau/ejü

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