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5:4 nach 1:4-Rückstand: Wurm krönt den Wahnsinn

Eishockey 5:4 nach 1:4-Rückstand: Wurm krönt den Wahnsinn

Wieder eine dürftige Leistung des EHC, Heimpleite Nummer 6 – das hatte mancher gestern gedacht. 1:4 stand es nach 44 Minuten. Doch dann begann Wolfsburger Eishockey-Wahnsinn, den Armin Wurm krönte und den zweiten Punkt beim 5:4 (0:0, 1:3, 3:1) n. V. gegen Augsburg rettete. Zuvor hatten Brent Aubin (2), Norm Milley und Nick Schaus getroffen.

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Armin Wurm schreit seine Freude heraus: Der Verteidiger (l.) ließ den EHC mit seinem ersten Saisontreffer jubeln. So reichte es zu einem 5:4 gegen Augsburg.

Quelle: cp24

Wolfsburg hatte vor nur 1850 Zuschauern einen guten Start, setzte die Gäste unter Druck. Doch mit der ersten Überzahlsituation kam Sand ins Getriebe. Als sich Wurm die erste von zwei unnötigen Strafen des Abends eingehandelt hatte, war der Faden weg. Der EHC spielte mit wenig Körpereinsatz, ungenau und ohne richtigen Zug zum Tor. Augsburg ließ sich bei Wolfsburger Puckbesitz clever zurückfallen. Die Gastgeber hatten Übergewicht, waren aber harmlos: Geradlinig und zielstrebig zwangen derweil die Gäste Sebastian Vogl zu einigen Paraden, nach einem Konter stand es dann 0:1.

Zuvor hatte der EHC gute Chancen im Powerplay ausgelassen. Ein Problem, das anhielt, auch wenn das 1:1 in der Fünf-Minuten-Überzahl nach der Strafe gegen Ivan Ciernik fiel (siehe Bericht). Das Problem: Im teils gar nicht schlecht gespielten Powerplay gingen zu viele Schüsse vorbei.

Nach 44 Spielminuten begann der Wolfsburger Eishockey-Wahnsinn: Der EHC drehte am Sonntag ein 1:4 zu einem 5:4 gegen Augsburg.

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Die Gäste verteidigten aufopferungsvoll, Wolfsburg machte Fehler – wie Sergei Stas vor dem 1:2. Oder aber das Team von Pavel Gross agierte zu passiv, blockte die Schüsse nicht gut, was unter anderem das 1:3 einbrachte. Ex-EHCer Greg Moore staubte schließlich ab, als TJ Trevelyan Slalom durch Wolfsburgs Defensive gefahren war. Da schien es gelaufen.

Doch nun gab der EHC Gas. Mit Aubins 2:4 wurden die Beine munter, die Checks härter, mit Glück und Geschick sprang das 4:4 heraus. Als Vogl eineinhalb Minuten vor Schluss einen Penalty abgewehrt hatte, wurde der Wahnsinn komplett. Wurm fasste sich ein Herz und traf – erstmals in dieser Saison.

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