Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 18 ° wolkig

Navigation:
5:1! Ein Sieg fehlt, aber zwei Spieler verletzt

Eishockey – Grizzlys Wolfsburg besiegen Kölner Haie 5:1! Ein Sieg fehlt, aber zwei Spieler verletzt

Jetzt klopfen die Grizzlys Wolfsburg laut ans Tor zum Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft! Vor 4200 Zuschauern demütigten sie am Mittwoch die Kölner Haie Fans mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1). Torwart Felix Brückmann war überragend, Nick Johnson, Brent Aubin, Mark Voakes, Fabio Pfohl und Gerrit Fauser trafen.

Voriger Artikel
Grizzlys: Vorentscheidung oder alles auf Anfang?
Nächster Artikel
Jetzt schicken die Grizzlys die Haie in den Urlaub

Gedemütigt: Die Grizzlys (hier Nick Johnson beim 1:0) fertigten die Haie mit 5:1 ab, brauchen zum Erreichen des Halbfinales nur noch einen Sieg aus maximal drei Spielen.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Die Grizzlys brauchen aus maximal drei Partien gegen Köln nur noch einen Sieg.

Aber es war ein teuer erkaufter Sieg. Philip Riefers und Alexander Dotzler schieden verletzt aus - in beiden Fällen hatte Kölns Shawn Lalonde hingelangt. Beim zweiten Mal kurz vor Schluss mit fiesem Beinstellen gegen Dotzler war es eindeutig genug. Er flog raus, genau wie zuvor schon Nick Latta für einen Stockstich gegen Tyler Haskins, als alles längst gelaufen war. Die Gäste boten ihren besten Auftritt bisher. Sie investierten viel und rannten in die obercoolen Grizzlys. Denn die standen stabil, konterten häufig, weil die Gäste ihren Versuch, schnell zu spielen, oft mit Ungenauigkeit bezahlten.

Vorteil zwei der Grizzlys: Sie haben funktionierende Special Teams. Gleich im ersten Powerplay schlug es ein. Wolfsburgs siebtes Überzahl-Tor der Serie, Johnson hatte Likens‘ Schuss abgefälscht. Voakes traf später den Pfosten. Die Haie scheiterten durch Travis Turnbull an Brückmann.

Im zweiten Abschnitt wurde Köln noch stärker. Und rannte wieder in coole Grizzlys. Ein Aufbaufehler, Aubin aus dem Handgelenk - 2:0. Danach bekam Brückmann viel Arbeit, erledigte sie fehlerfrei. Köln drückte und drückte, Brückmann parierte. Es war eng. Ein Wolfsburger Konter, Voakes zögerte und zögerte vor dem Tor, täuschte den Querpass an und jagte den Puck dann hoch ins kurze Eck. Eiskalt. Alexandre Bolduc verpasste für Köln im Alleingang den Anschluss. Brückmann hielt. Dann gab es für die schockgefrosteten Kölner noch Sahne obendrauf. Traum-Rückhandpass Voakes zu Pfohl - 4:0. Wenige Sekunden später das 5:0. Ex-Grizzly Daniar Dshunussow löste Gustav Wesslau im Kasten ab, Latta und Lalonde entluden dann ihren Frust.

Voakes meinte: „Diese Aktionen sind kein Thema für uns. Wir schauen auf uns selbst. Wir müssen hoffen, dass unsere Jungs schnell zurückkommen.“ Coach Pavel Gross wusste: „Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf, wir werden uns am Freitag besser präsentieren müssen.“

von Jürgen Braun und Jakob Schröder

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.