Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
4:3! Grizzlys fressen Ice Tigers, das Tor zum Finale steht offen!

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg 4:3! Grizzlys fressen Ice Tigers, das Tor zum Finale steht offen!

Das Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft ist nah, am Sonntag kann Wolfsburg die Ice Tigers Nürnberg in den Urlaub schicken. Die Lieblingstiger wurden gestern mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1) in einem erneut hochdramatischen Spiel besiegt.

Voriger Artikel
Infos für den Vorverkauf bei den Grizzlys
Nächster Artikel
Grizzlys verlieren mit 1:4 in Nürnberg

Das Tor steht offen! Alexander Karachun (r.) bejubelt sein erstes DEL-Tor, es ist das 3:0 gegen Nürnberg. Danach wurde es erneut prickelnd. Aber die Grizzlys schlugen die Ice Tigers Nürnberg vor ausverkauftem Haus, brauchen nur noch einen Sieg zum Finaleinzug. Am Sonntag steigt Spiel 5 in Nürnberg.

Quelle: Boris Baschin

In der Play-Off-Halbfinalserie brauchen die Grizzlys jetzt nur noch einen Sieg aus maximal drei Partien, Nürnberg müsste alle drei Spiele gewinnen. Vor ausverkauftem Haus (4503 Fans) trafen Brent Aubin, Tyler Haskins, Alexander Karachun und Robbie Bina für die Gastgeber.

Erstes Drittel: Schon nach fünf Sekunden scheitert Marco Pfleger an Grizzlys-Keeper Felix Brückmann, danach wird es kurios. Bis zur elften Minute ist nur zweieinhalb Minuten lang das erlaubte Maximum an Spielern auf dem Eis. Meistens trifft es Wolfsburgs Lieblinge (22 Niederlagen in 30 Auftritten in der Eis-Arena, dreimal in drei Versuchen in den Play-Offs gegen die Grizzlys raus) mit Strafen. Die Unparteiischen sind kleinlich, ziehen diese Linie aber durch. Beide Teams, die zuvor im Powerplay so oft getroffen hatten, bringen dabei nichts zustande. Im Spiel Fünf gegen Fünf legt Aubin los. Der Torjäger umkurvt zum 30. Saisontreffer Markus Weber, lockt Keeper Jochen Reimer runter und schiebt ins leere Tor.

Zweites Drittel: Die Gäste bäumen sich auf, doch  dann patzt Dany Syvret. Der Ex-NHL-Profi passt in den Schläger von Sebastian Furchner, Ablage zu Gerrit Fauser, der bedient Haskins – 2:0. Brutal cool gespielt. Nürnberg wehrt sich aber weiter. Wolfsburg wird passiver, macht aber noch das 3:0. Karachuns erstes DEL-Tor per Abstauber. 3:0, das böse 3:0. Da war doch was. Öfter schon. Richtig. Unter anderem in Spiel 2 dieser Serie und vor zwei Jahren gegen Mannheim. Diesmal verkürzt Phil Dupuis, dessen Schuss von Brückmanns Schulter ins Netz prallt. 29 Sekunden später steht es nur noch 3:2. Jeremy Dehners Fehlpass hatte Brandon Segal zum Konter mitgenommen. Zwei Aufbaupatzer, zweimal sieht der starke Brückmann unglücklich aus.

Drittes Drittel: Nürnberg startet noch mit Powerplay, Wolfsburg steht erneut gut dagegen, beschäftigt die Gäste dann mit viel Laufarbeit und klugem Spiel. Wichtig: Brückmann pariert prächtig bei Dupuis‘ Alleingang (45.). Auf der anderen Seite scheitert Aubin an Keeper Reimer, Wolfsburg baut Druck auf, Nürnbergs Jesse Blacker klärt schlecht, Bina tackert die Scheibe in die Maschen – 4:2. Doch Nürnberg (am Ende 66:36 Schüsse/27:17 aufs Tor) steckt nicht auf, trifft im Powerplay zum 3:4. Die Gäste kämpfen, Brückmann pariert noch überragend gegen Yasin Ehliz (59.), dann ist es klar – ein 3:0 wird gegen Nürnberg nicht völlig verspielt. Die Fans waren hin und weg, Karachun nach seinem ersten DEL-Tor auch: „Das ist der Wahnsinn, bei so einer Atmosphäre in den Play-Offs das erste Tor zu schießen. Unbeschreiblich.“

von Jürgen Braun und Jakob Schröder

+ + + Dieser Text wurde aktualisiert + + +

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.