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4:2! Der EHC besiegt Meister

Eishockey 4:2! Der EHC besiegt Meister

Talfahrt gestoppt! Nach vier Niederlagen in Serie hat Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern verdient bei Meister ERC Ingolstadt gewonnen. Beim 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) vor 3500 Zuschauern erzielten Tyson Mulock, Norm Milley, Jeff Likens und Sebastian Furchner die Tore der Gäste.

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Wolfsburg jubelt: Jeff Likens (M.) hat das entscheidende Tor zum 3:2 geschossen, Mark Voakes, Marco Rosa und Brent Aubin (v. r.) feiern ihn. Am Ende fuhr der EHC mit einem 4:2 bei Meister Ingolstadt drei Punkte ein - nach vier Niederlagen in Folge.

Quelle: Fehrmann

Wenn man bereit sei, könne man jeden Gegner schlagen, hatte EHC-Coach Pavel Gross im Vorfeld der Partie betont. Gestern war sein Team bereit. Selbst der 0:1-Rückstand nach nur 61 Sekunden, als Nick Schaus hinter dem eigenen Tor die Scheibe verloren hatte, änderte daran nichts. In der Folge spielte Wolfsburg beim Meister (zuvor vier Siege in Folge) munter mit, war sogar ein klein wenig besser. Doch wie schon gegen Krefeld ist der Pfosten weiterhin Feind. Erst Jeff Likens (9.), dann Matt Dzieduszycki (15.) trafen Metall. Doch kurz danach fiel der Ausgleich.

Das zweite Drittel sah genauso aus. Es war ein offener Schlagabtausch - mit neuerlicher Ingolstädter Führung, diesmal in Überzahl. Wolfsburg antwortete postwendend. Beim 1:1 hatte Milley die Scheibe maßgerecht für Mulock serviert, diesmal bekam er ein prima Zuspiel von Furchner und überlistete Timo Pielmeier, der einige Glanzparaden zeigen musste, mehr Schüsse auf den Kasten bekam als sein Gegenüber Sebastian Vogl.

Es wurde packend. Ingolstadt erwischte den besseren Start in den Schlussabschnitt. Ryan MacMurchy (45.) traf das leere Tor nicht, Vogl parierte glänzend gegen Petr Taticek (48.). Dann setzte es die vierte Strafe für die Gastgeber, Ex-EHCer Aaron Brocklehurst hatte zu viel geschimpft. Likens, vor zwei Jahren noch in Ingolstadt, schlug zu - 3:2 für die Gäste. Wären die Tore breiter, Wolfsburg wäre schon früher durch gewesen. Christoph Höhenleitner (51.) traf auch nur den Pfosten, Furchner machte dann ins leere Netz alles klar.

rau/ape

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