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3:2 nach Penaltys: Die Grizzlys schlagen Krefeld

Eishockey – DEL 3:2 nach Penaltys: Die Grizzlys schlagen Krefeld

Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg ist zurück in der Erfolgsspur. Am Sonntag gewannen die Grizzlys gegen die Krefeld Pinguine mit 3:2 (0:0, 0:2, 2:0) nach Penaltyschießen. Für Wolfsburg trafen Brent Aubin und Sebastian Furchner.

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Enges Spiel: Nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand bereitete Mark Voakes (l.) den Treffer zum 1:2 vor. Am Ende gewannen die Grizzlys im Penaltyschießen mit 3:2.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Dabei ging der Start an die Gäste: Bei angezeigter Strafe verfehlte Kurt Davis das leere Tor, in der anschließenden Überzahl scheiterte Tommy Kristiansen an Felix Brückmann im Grizzlys-Gehäuse. Wolfsburgs erste Möglichkeiten vergab Kris Foucault, zwei Mal blieb Andrew Engelage für Krefeld Sieger. Zwei weitere Unterzahl-Situationen überstanden die Grizzlys dann schadlos, mehr als eine gute Gelegenheit für Martin Schymainski ließen sie nicht zu. Das erste Powerplay für die Grizzlys verpuffte kurz vor der ersten Pause wirkungslos.

Im zweiten Drittel spielten die Gäste den Grizzlys mit zwei Strafzeiten eigentlich in die Karten, nach zwei schwachen Powerplays nutzte Marcel Müller einen Fehler von Foucault, setzte Daniel Pietta in Szene, der traf eiskalt zur Krefelder Führung. Wenig später die nächste kalte Dusche: Jeremy Dehner und Philip Riefers bekamen die Scheibe vor dem eigenen Tor nicht weg, Mattias Trettenes drückte die Scheibe aus dem Gewühl zum 0:2 über die Linie. Bis zur zweite Pause kam von Wolfsburg zu wenig – trotz erneuter Überzahl.

Im Schlussabschnitt zeigten die Grizzlys dann nach erneuten Anlaufschwierigkeiten, dass sie wissen, wie es geht. Zwei schnelle Pässe bei eigener Überzahl, Aubin versenkte zum Anschlusstreffer. Dann tat sich lange nichts, immerhin war Wolfsburg aber sichtlich bemüht. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit holte Alexander Karachun mit gutem Einsatz eine Strafzeit gegen Krefeld raus, Grizzlys-Coach Pavel Gross nahm eine Auszeit, Brückmann ging zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Was Gross auf der Taktik-Tafel aufmalte, setzte die Mannschaft perfekt um. Drei Spieler zogen zum Tor, Furchner kam im Slot an die Scheibe und versenkte den Puck hinter Engelage zum Ausgleich – zum zweiten Mal am vergangenen Wochenende ging es in die Overtime. Anders als noch am Freitag, wenn auch erst im Shootout, aber diesmal mit dem besseren Ende für Wolfsburg: Müllers Treffer glich Robbie Bina mit einem Schuss in den Winkel aus, wenig später tat es Aubin ihm gleich. Krefelds Diego Hofland hatte Brückmann schon ausgespielt, verzog aber mit der Rückhand und bescherte Wolfsburg so den Zusatzpunkt.

„Das erste und zweite Drittel war nicht unser Spiel“, befand Brückmann, lobte aber das zweite Comeback nach 0:2-Rückstand an einem Wochenende: „Gute Mannschaften zeichnet ein guter Charakter aus. Wir haben das Spiel Gott sei Dank noch gedreht.“ Gleichzeitig forderte er aber noch mehr von seiner Mannschaft: „Wir müssen noch weiter arbeiten. Wir können uns das Leben noch viel leichter machen.“ Aubin sah es ähnlich: „Das war überhaupt nicht gut. Ja, wir haben zwei Punkte gewonnen, aber wir müssen noch viel mehr machen. So geht es nicht weiter!“ Bina freute sich bei seinem ersten Saison-Heimspiel über viel Eiszeit und einen schönen Treffer im Shootout: „Ich freue mich total, wieder dabei zu sein. Dass ich den Penalty schießen durfte, ist toll. Als der Torhüter runter ging, habe ich nach oben gezielt.“

Von Jakob Schröder

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