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3:2 in Ingolstadt: Die Grizzlys-Serie hält!

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg 3:2 in Ingolstadt: Die Grizzlys-Serie hält!

Ingolstadt. Die Serie hält! Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg landete gestern den neunten (!) Sieg in Folge beim ERC Ingolstadt. Vor 3050 Zuschauern schossen Sebastian Furchner, Brent Aubin und Jimmy Sharrow das 3:2 (2:1, 0:1, 1:0) heraus.

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Wieder mal aufs Kreuz gelegt: Armin Wurm (l.) und Jeff Likens haben Ingolstadts Brandon Buck gestoppt und gewannen am Ende mit den Grizzlys 3:2 in Ingolstadt.

Quelle: ISPFD

Nicht wieder den Start verpennen wie gegen München - das hatten sich die Grizzlys geschworen. Und sie waren wach. Gleich nach einer unnötigen Strafe für Aubin überstanden sie souverän die Unterzahlsituation. Christoph Höhenleitner, der vor dem Tor abfälschte, aber an Timo Pielmeier scheiterte, hatte das 1:0 für die Gäste auf dem Schläger. In Überzahl fiel die Führung. Schnell waren die Grizzlys in der Aufstellung, Furchner schloss ab - 1:0.

Ingolstadt kämpfte sich in die Partie, nach einer Traumkombination über Thomas Greilinger musste Petr Taticek nur noch eindrücken. Doch das Team von Trainer Pavel Gross war nicht geschockt, hielt dagegen. Und noch etwas, das gegen München, aber auch schon in Bremerhaven nicht hingehauen hatte, klappte: das Powerplay. Auch bei der zweiten Chance war Wolfsburg schnell in Formation, spielte erneut ein sogenanntes Set Play, einen Standard-Spielzug, den Aubin zum 2:1 vollendete.

Nervenkitzel pur brachte die 29. Minute: Fabio Pfohl schob Timo Pielmeier den Puck durch die Beine, doch der blieb unterm Schlittschuh des Ingolstädter Keepers auf der Linie hängen. Oder war er doch drin? Das Spiel ging weiter. Im Gegenzug hakte Christoph Höhenleitner John Laliberte. Die Schiedsrichter pfiffen ab, überprüften Wolfsburgs Szene, entschieden: kein Tor. So wurde nun die Aktion mit Laliberte gewertet: Es gab Penalty, aber der Ex-Wolfsburger schoss vorbei.

Er machte sein Tor aber wenig später. Ingolstadt lief, hätte fast noch in Unterzahl das 3:2 erzielt, aber Brückmann parierte gegen Brandon Buck.

Der Meister von 2014 kam auch mit Druck ins letzte Drittel. Laliberte prüfte gleich Brückmann, holte dabei eine Strafe heraus. Glück für Wolfsburg: Taticek jagte den Puck im Powerplay an den Pfosten.

Ingolstadt hatte mehr vom Spiel, wurde aber nicht zwingend. Der Angstgegner witterte die Chance, setzte sich einmal fest und Sharrow machte den Sieg nach Vorarbeit des im Vergleich zur Vorsaison enorm verbesserten Lubor Dibelka klar. „Nicht unser bestes Eishockey, aber wir haben durchgekämpft“, so Sharrow, „drei Punkte sind alles was zählt.“ Und ganz bescheiden fügte er über sein Siegtor hinzu: „Ein glücklicher Schuss, aber ein Klasse-Pass von Lubor.“

von Jürgen Braun

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