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3:2 gegen Straubing: Grizzlys machen Viertelfinale perfekt

Eishockey: Wolfsburg erfolgreich 3:2 gegen Straubing: Grizzlys machen Viertelfinale perfekt

Das Erreichen des Play-Off-Viertelfinales um die deutsche Eishockey-Meisterschaft haben die Grizzlys Wolfsburg am Freitag rechnerisch auch perfekt gemacht. Nach Penaltys gab es ein 3:2 (2:0, 0:1, 0:1) gegen die Straubing Tigers. Armin Wurm und Tyson Mulock trafen, Mark Voakes verwandelte den entscheidenden Penalty.

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Mit einem 3:2 n.P. gegen Straubing haben die Grizzlys Wolfsburg das Viertelfinale sicher erreicht.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Aber was war denn da am Anfang los. Gut fünf Minuten sah es gestern so aus, als hätten nur die Tigers was im Tank. Sie tobten los, machten viel Druck, aber Grizzlys-Keeper Sebastian Vogl war unter anderem bei Zalewskis Alleingang nach 23 Sekunden auf dem Posten. Die Grizzlys durften bis dahin zweimal kontern, dann hatten sie das Gaspedal auch gefunden. Angeführt von Mark Voakes und Brent Aubin setzten sich die Gastgeber erstmals fest, Wurm hämmerte das 1:0 in die Maschen.

Gut eine Minute später war dann auch schon Zugang Rob Hisey beteiligt. Gemeinsam mit Nick Johnson und Mulock arbeiteten er das 2:0 buchstäblich heraus. Johnson war bei der Aktion von hinten aufs Tornetz gecheckt worden, hatten seinen Helm verloren, dann noch die Scheibe gespielt. Der Treffer war eigentlich irregulär. Egal, die Grizzlys hatten das Spiel im Griff. Zur ersten Pause waren Wolfsburgs Lieblingstiger (bis dahin nur zwei Hauptrunden-Siege bei 17 Niederlagen in der Eis-Arena, zuletzt dort acht glatte Pleiten in Serie) gut bedient.

Im zweiten Drittel konnten die Gastgeber den Schwung nicht halten, kassierten ein ärgerliches Tor. Stefan Loibl hatte einfach mal von der Seite geschossen, Alexander Oblinger verpasste sie, aber der ihn bedrängende Wolfsburger Alexander Dotzler bekam sie auf den Körper, von da sprang sie in Vogls Rücken und rutschte über die Linie. Das Team von Pavel Gross kriegte die Kurve nicht mehr. Etwas aktiver, mehr Schüsse, aber ohne den letzten Biss agierte Wolfsburg. Straubing, das um einen Pre-Play-Off-Platz ringt, war gefährlicher. Zudem sind die Tigers stark im Powerplay. Eines nutzten sie zum 2:2.

In der Verlängerung, die mit Drei gegen Drei gespielt wird, hatte die Partie dann endlich wieder hohen Unterhaltungswert, doch die Torhüter waren auf beiden Seiten bärenstark.

Die Grizzlys hatten sich schwergetan, aber den fünften Sieg in Folge erzwungen. Matchwinner Mark Voakes: „Wir haben ein paar falsche Entscheidungen getroffen, aber nicht jedes Spiel kann perfekt sein.“ Trainer Pavel Gross sagte: „Wir wollten die direkte Viertelfinal-Quali aus eigener Kraft, das haben es geschafft. Jetzt kann man den Jungs gratulieren. Jetzt wollen wir noch Fünfter werden.“

Von Jürgen Braun und Alexander Heldt

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