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3:2-Sieg! Wolfsburg wachsen langsam Flügel

Eishockey 3:2-Sieg! Wolfsburg wachsen langsam Flügel

Ein Außenseiter schnuppert an der Sensation! Der EHC Wolfsburg hat das Tor zum Halbfinale einen Spalt breit geöffnet, gewann vor 2550 begeisterten Zuschauern gestern mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) gegen München, braucht in der Viertelfinal-Serie nur noch zwei Siege. München immer noch vier. Marco Rosa, Tyson Mulock und Tim Hambly trafen.

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Keine Durchfahrt: München (r, Jon DiSalvatore) lief erneut gegen den EHC (v. l. Gerrit Fauser und Armin Wurm) auf.

Quelle: Boris Baschin

0:4 in eigener Halle in Spiel eins - der Favorit war gefordert, doch Wolfsburg ließ ihn gar nicht erst ins Spiel, begann aggressiv. Zwar handelte sich das Team von Trainer Pavel Gross früh eine Strafe ein, arbeitete die aber gelassen ab, holte eine Strafe heraus - und traf im Powerplay. Auf kuriose Art: Nick Schaus hatte vorn gewartet, bekam den Steilpass, stürzte, Rosa kam angerauscht - 1:0.

In der Hauptrunde von München stets verprügelt, wuchsen den Gastgebern nun Flügel gegen Red Bull. Die Gäste hatten ein paar Chancen, Felix Brückmann war erneut souverän. Die Grizzlys hatte weitaus dickere Gelegenheiten, bekamen sie nicht rein, weil sie, wie etwa Vincenz Mayer (16.), der drüber schoss, zu oft ungenau zielten.

Spätestens, als binnen weniger Sekunden erst Mayer Verteidiger Florian Kettemer und dann Schaus Torjäger Michael Wolf krachend in die Bande gecheckt hatten, war klar: München ist nicht mehr der haushohe Favorit als Zweiter gegen den Siebten. In dieser Serie kann Wolfsburg etwas holen. Die Gastgeber spielten weiter wie aus einem Guss, waren selbstbewusst und trafen zum 2:0.

Danach wachten die Gäste auf, verkürzten und hatten durch Torschütze Daniel Sparre auch noch das 2:2 auf dem Schläger. Hambly hämmerte kurz nach Beginn des letzten Drittels von der blauen Linie das 3:1 in die Maschen. Etliche Fans zogen schon in einer Polonaise durch die Halle, da wurde es kurz vor Schluss nach zwei Strafen noch brenzlig. Mehr aber nicht.

rau/aha

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