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3:1 geführt - und verloren

Eishockey 3:1 geführt - und verloren

Nichts zu holen in Hamburg. Beim Angstgegner half Eishockey-Erstligist EHC gestern nicht einmal eine 3:1-Führung. Wolfsburg verlor mit 4:5 (3:1, 0:2, 1:2). Und das nicht einmal unverdient. Denn nach den Treffern von Tyler Haskins und Brent Aubin (2) leistete der EHC vor 7500 Fans zu wenig Gegenwehr bei den heimstarken Gastgebern.

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Tumulte vor Wolfsburgs Tor: Sebastian Vogl (h.) im Kasten war nicht zu beneiden, sein Team ließ viel zu viele Schüsse zu.

Nicht zu beneiden war Sebastian Vogl im Tor. Nachdem am Freitag Felix Brückmann (erst vier Einsätze) gegen Nürnberg ordentlich gehalten hatte, war nun wieder Vogl dran. Brückmann hatte in Wolfsburg beim 2:5 gegen Hamburg nicht gut ausgesehen.

Vogl hatte gleich viel Arbeit, dagegen setzte Haskins aber das 1:0 der Gäste. Hamburg spielte hinten fahrig, einen schlechten Pass von Keeper Sebastien Caron nutzte Brent Aubin zum 2:0. Im Powerplay verkürzte Hamburg, doch beim besten Überzahlteam der Liga zeigte auch das zweitbeste Powerplay der DEL mal wieder Sicherheit. Aubin erhöhte auf 3:1. Alles gut? Weit gefehlt!

Hamburg legte nun richtig los. Nach 13:7 Torschüssen im ersten Drittel wurde es noch härter für Vogl, der beim Stand von 3:2 für den EHC einen Penalty von Liga-Top-Torjäger Kevin Clark parierte. Robbie Bina hatte zuvor den Puck im Torraum mit der Hand gestoppt. Der EHC kam kaum noch zum Zuge.

Nach dem 3:5-Rückstand erst wurde Wolfsburg wieder bissig. Dass die Gäste mit einem sechsten Feldspieler das 4:5 erzwangen, war verdient, kam aber zu spät. Was zwischendurch los war, wird Coach Pavel Gross unter der Woche zu ergründen versuchen (siehe Bericht). An Kraft und Personal kann es nicht liegen. Hamburg hatte sogar nur zehn Stürmer.

rau/ras

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