Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / -1 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
3:1 für Köln! Haie drehen Spiel in Überzahl

Morgen Heimspiel für Wolfsburg 3:1 für Köln! Haie drehen Spiel in Überzahl

Weiter geht‘s im Viertelfinale! Die Grizzlys vergaben am Freitag die erste Chance auf den Einzug ins Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Wolfsburg unterlag mit 1:3 (1:0, 0:2, 0:1) bei den Kölner Haien, die vor 11.400 Zuschauern in der Play-Off-Serie auf 2:3 verkürzten.

Voriger Artikel
Jetzt schicken die Grizzlys die Haie in den Urlaub
Nächster Artikel
Haie erzwingen siebtes Spiel

Die Haie jubeln: Sie erzwangen am Freitag ein sechstes Spiel, das steigt am Sonntag (19 Uhr) in Wolfsburg.

Quelle: imago

Am Sonntag (19 Uhr)  nimmt Wolfsburg in eigener Halle den nächsten Anlauf, den Sack zuzubinden. Die Grizzlys, für die gestern Gerrit Fauser traf, brauchen weiter noch einen Sieg, Köln jetzt noch zwei.

Wolfsburg übernahm erst einmal das Kommando, die Gastgeber wirkten ungeheuer nervös. Die Grizzlys waren laufstark, passten defensiv gut auf und  spielten abgeklärt. Die Haie-Nervosität steckte sogar einen an, der als Garant für weites Play-Off-Vordringen geholt worden war. Ex-NHL-Star Christian Ehrhoff ließ sich von Fauser die Scheibe abluchsen – 1:0 für die Gäste. Zuvor war Tyler Haskins mit einem Alleingang an Gustaf Wesslau gescheitert. Die Haie blieben harmlos, Brent Aubin traf nach 30 Minuten den Pfosten.

Die 1:0-Führung – unnötig mager. Das war der einzige Makel. Und der hatte Konsequenzen. Im ersten Powerplay nach fragwürdiger Strafe gegen Mark Voakes schlug es ein. Verteidiger Shawn Lalonde schoss sein drittes Play-Off-Tor gegen Wolfsburg – 1:1. Die Grizzlys antworteten kurz mit Druck, doch dann fingen sie sich noch zwei Strafen, Köln nutzte die zweite – 2:1, Turnbull hatte einen Schlagschuss von Fredrik Eriksson abgefälscht. Das Team von Coach Pavel Gross, zuvor mit 7:1 Powerplay-Toren vorn, wurde diesmal mit den eigenen Waffen geschlagen. Und das obendrein in einer kurzen Phase, in denen die Gäste den Faden verloren. Ärgerlich, denn bei gleicher Spielerzahl waren die Grizzlys lange besser gewesen, daran ändert sich auch im letzten Drittel erst einmal nichts. Dann jedoch gewannen die Haie langsam an Sicherheit. Dennoch hätte Sebastian Furchner (56.) den Ausgleich machen können, bekam die Scheibe nicht über Wesslau hinweg. Wolfsburg riskierte alles, Keeper Felix Brückmann machte für einen sechsten Feldspieler Platz, doch Kai Hospelt traf ins leere Netz zum 3:1. Der Ex-Grizzlys-Kapitän war schon nach dem zweiten Drittel zuversichtlich gewesen. „Diesmal haben wir uns nicht frustrieren lassen“, meinte er. Und später: „Wir haben uns eine weitere Chance erspielt, und die wollen wir am Sonntag nutzen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg