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3:1! Grizzlys gleichen gegen die Haie aus

Eishockey – DEL-Play-Offs 3:1! Grizzlys gleichen gegen die Haie aus

Alles wieder offen! Die Grizzlys Wolfsburg sind zurück in ihrer Viertelfinalserie der Play-Offs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Sie bezwangen die Kölner Haie am Freitag mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0), glichen die Serie zum 1:1 aus. Zum Weiterkommen braucht es vier Siege.

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Bäng: Ein Schuss von Brent Aubin hat eingeschlagen zum 1:0. Die Wolfsburger jubelten auch am Ende, glichen mit dem 3:1 gegen die Kölner Haie die Play-Off-Viertelfinalserie zum 1:1 aus.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Vor der starken Kulisse von 4250 Zuschauern trafen Brent Aubin, um den nun gebangt werden muss, sowie der überragende Mark Voakes und Tyson Mulock.

Vom Start weg war es ein echtes Play-Off-Spiel: Die vollgepackte Eis-Arena sah viel Tempo, aber auch viel Intensität, beide Teams nahmen schon im ersten Drittel einige Strafzeiten. Die erste überhaupt nutzten die Grizzlys sofort: Nachdem Christian Ehrhoff wegen eines Crosschecks auf die Strafbank musste, vollendete Aubin per Direktabnahme, nachdem Voakes die Kölner Defensive im Stand ausgetanzt hatte. Die Antwort lieferte Kölns Shawn Lalonde, der punktbeste Verteidiger der Hauptrunde sorgte für den Ausgleich.

Die Partie wurde härter, wie in Spiel eins übernahm Wolfsburg im zweiten Abschnitt das Kommando, steckte dafür einige ungeahndete Fouls ein. Eines (übler Schlag auf den Oberarm) blieb ungeahndet - weil Voakes nach Traumpass von Jeremy Dehner trotzdem traf. Die Halle stand Kopf. Und wenig später erneut, als Mulock nach schneller Kombination auf 3:1 erhöhte. Hart: Brent Aubin bekam von Dane Byers einen Stockschlag auf die Hand, der Ringfinger blutete. Eine Strafe bekam nur er - fürs Reklamieren. Und spielen konnte der Torjäger nicht mehr. Ein längerer Ausfall des besten Grizzlys-Torjägers droht, ein Fingerbruch scheint nicht ausgeschlossen.

Im Schlussdrittel stand Wolfsburg souverän, erneut von einem souveränen Felix Brückmann im Kasten perfekt unterstützt. Bei den Grizzlys arbeiteten alle Stürmer stark nach hinten.

Insgesamt blieben die Haie relativ harmlos, außer im Körpereinsatz. Crosschecks, Stockschläge, Revancheaktionen - die Haie zogen einige Register, die für eine gewisse Ratlosigkeit sprachen. Hinter Aubins Einsatz steht allerdings nun ein Fragezeichen.

Voakes war glücklich, sagte: „Nach der Niederlage in Köln brauchten wir eine Antwort, wir haben sie gegeben. Das war gut.“ Was die Kölner Härte anging, blieb er gelassen: „Sie haben einige große Jungs.“

Kölns Sturm-Ass Patrick Hager war mit seinen Haien unglücklich: „Wir müssen die Balance finden zwischen dumm hart und schlau hart.“

von Jürgen Braun und Jakob Schröder

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