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3:0 beim Hai, EHC auf Drei

Eishockey 3:0 beim Hai, EHC auf Drei

Es bleibt dabei im Eishockey-Oberhaus: Wenn Wolfsburg kommt, ist Schluss mit lustig. Gestern landete der EHC bei den Kölner Haien Auswärtssieg Nummer 12 (Liga-Bestwert), schob sich durch das 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) sogar am Vizemeister vorbei von Platz fünf auf Rang drei. Marco Rosa (2) und Ex-Hai Sebastian Furchner trafen vor 14.400 Fans.

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Und plötzlich wurden 14.400 Fans ganz leise: Der EHC Wolfsburg feierte in Köln, schob sich mit dem 3:0 an den Haien vorbei selbst auf Platz drei. Marco Rosa (l.) traf doppelt.

Quelle: Imago 15751874

Mit einer nahezu perfekten Leistung sicherte der EHC ein perfektes Wochenende. Zwei Tage nach dem ersten glatten Heimsieg in diesem Jahr komplettierte der EHC ein Sechs-Punkte-Wochenende.

Wolfsburg hatte gestern früh im ersten Drittel ein Powerplay, so kamen die Haie erst spät dazu, selbst Druck aufzubauen. Und als ihnen das einigermaßen gelungen war, da nahm auf der anderen Seite Rosa Maß. 1:0 - eine Führung wie aus dem Nichts.

Köln gelang nun erst einmal nichts mehr. Das Team von Pavel Gross hingegen drehte im zweiten Drittel richtig auf. Tyler Haskins, Armin Wurm, zweimal Brent Aubin - es gab Chancen fast im Minutentakt, nur genutzt wurden sie nicht. Das hatte sich schon einige Male in dieser Saison gerächt.

Prompt witterten die Haie, eines der heimstärksten Teams der Liga, Morgenluft. Aber sie kamen an EHC-Keeper Sebastian Vogl nicht vorbei. Er parierte gegen John Tripp und Philipp Gogulla, verlor den Fokus auch kurz vor der zweiten Pause nicht, als ihn Charlie Stephens provozierte.

Ein Powerplay direkt zu Beginn des Schlussabschnitts brachte die Vorentscheidung. Zwölf Sekunden nach Beginn der Strafe hatte Furchner schon getroffen. Der EHC wirkte danach stabil, Vogl blieb souverän, feierte am Ende sein fünftes Zu-Null der Saison, das Rosa noch auf 3:0 geschraubt hatte.

rau/as

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Wolfsburgs Wand: Hier findet Chris Minard in Sebastian Vogl seinen Meister. Der Keeper gewann mit dem EHC 3:0 in Köln.

„Mal gewinnen, mal verlieren, das muss aufhören!“, hatte Routinier Norm Milley vergangene Woche für sich und seine Mitstreiter bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gefordert. Im Hinblick auf die Play-Offs „müssen wir Rhythmus finden, ins Rollen kommen.“ Es scheint loszugehen.

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