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„20 Ratten“: Wolfsburg will unangenehm sein

Eishockey: Grizzlys vor Duell mit Verfolger Ingolstadt „20 Ratten“: Wolfsburg will unangenehm sein

Wolfsburg. Am Freitagabend wird es ganz wichtig: Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg empfangen um 19.30 Uhr mit dem ERC Ingolstadt ihren ärgsten Konkurrenten im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation.

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Wollen wieder jubeln: Die Talfahrt der Grizzlys (l. Lubor Dibelka, r. Armin Wurm) soll gegen Verfolger ERC Ingolstadt enden - sonst wird es im Duell um die direkte Playoff-Quali eng.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburgs Coach Pavel Gross spielt die Bedeutung der Partie jedoch herunter. „Es gibt drei Punkte zu holen, die genauso wichtig sind wie gegen andere Gegner auch.“ Trotzdem macht der Blick auf die Tabelle deutlich, dass es ein echtes Neun-Punkte-Spiel ist: Gewinnen die Grizzlys, beträgt der Vorsprung auf die siebtplatzierten Ingolstädter wieder neun Zähler, sollte es die fünfte Pleite in Folge geben, wäre der ERC bis auf drei Punkte an Wolfsburg dran - und die direkte Quali für die Playoffs in Gefahr.

Höchste Zeit also, das Ruder herumzureißen, doch ein Spaziergang wird es nicht. „Ingolstadt hat drei Top-Reihen und eine vierte mit Arbeitern, die gerade in Unterzahl wichtig sind“, weiß Gross über den Gegner. „Der ERC ist für die Top Sechs gebaut, hat sehr viel Potenzial.“

Dort stehen die Ingolstädter zwar nicht, klopfen aber kräftig an die Tür, die in diesem Fall schwarz, weiß und orange ist. Auch Grizzlys-Stürmer Gerrit Fauser hat Respekt vor den Gästen: „Das ist eine super Truppe, die sehr gefährlich ist. Wir müssen von Anfang an auf der Hut sein“, erklärt der 27-jährige. Besonders wichtig sei, den ERC nicht sein eigenes Spiel aufziehen zu lassen. „Wenn man ihm Raum gibt, bekommt man Schwierigkeiten“, so Fauser. „Wir müssen, wie Pavel es nennt, spielen wie 20 Ratten: Unangenehm sein, den Gegner unter Druck setzen und das von Anfang an über die vollen 60 Minuten durchziehen.“

Damit das klappt, will Gross bewusst kurzsichtig in die Partie gehen. „Wir müssen den Fokus haben“, so der Coach. „Wir wollen nur an das nächste Drittel, an den nächsten Wechsel denken.“ Immerhin zeigte die Formkurve zuletzt bei der Düsseldorfer EG etwas nach oben, und das Selbstvertrauen hat die Wolfsburger auch noch nicht verlassen, wie Fauser versichert: „Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind und was wir können.“

von Yannik Haustein

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